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Das Unterrichtsgebäude der Robert Schumann Hochschule. Foto: A.Vejnovic

Die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf genießt einen internationalen Ruf. Rund 900 Studierende aus mehr als 40 Nationen werden in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ausgebildet. 47 haupt- und nebenberufliche Professoren und mehr als 150 Lehrbeauftrage sorgen für einen individuellen Unterricht auf höchstem Niveau.

Pianisten und Toningenieure


Die vier Studiengänge der Hochschule - Musik, Musikvermittlung, Ton und Bild und Musik und Medien - decken den gesamten Arbeitsmarkt für Musiker ab. Absolventen der Hochschule spielen in Opern- und Sinfonieorchestern oder arbeiten als Kirchenmusiker in einer Gemeinde. Sie sorgen als Toningenieure für den perfekten Klang, komponieren Filmmusik oder verfolgen eine Karriere als Konzertpianist.

Bühne steht im Mittelpunkt 

Musik, der größte Studiengang der Hochschule, rückt die Bühne in den Mittelpunkt: Wer in Düsseldorf Klavier oder Geige, Gitarre oder Klarinette, Komposition oder Gesang studiert, lernt das Zusammenspiel mit anderen Musikern in Orchestern und Ensembles. Deshalb steht viel Praxis auf dem Lehrplan: Das Hochschulorchester tritt regelmäßig in der Düsseldorfer Tonhalle auf und die Sängerinnen und Sänger der Opernschule zeigen einmal im Jahr ihr Können in einer aufwändigen Inszenierung. Dabei arbeitet die Hochschule eng mit der Deutschen Oper am Rhein zusammen.

Kirchenmusik und Musikpädagogik 

Der Studiengang Musikvermittlung umfasst die Studienrichtungen Musikpädagogik, Dirigieren, Hörerziehung und Kirchenmusik. In allen Fächern spielen soziale und pädagogische Kompetenzen eine wichtige Rolle. So muss ein angehender Kirchenmusiker nicht nur Orgel spielen können, sondern auch in der Lage sein, Chöre zu leiten und mit Kindern und Jugendlichen zu musizieren. Die Arbeit mit Laien ist auch das Ziel der Ausbildung im Bereich der Musikpädagogik, in dem Lehrerinnen und Lehrer für Musikschulen ausgebildet werden.

Trotz der umfangreichen künstlerischen Praxis kommt die Theorie nicht zu kurz. Mit dem historischen und kulturellen Kontext der Musik beschäftigen sich die Musikwissenschaftler der Hochschule. Sie veranstalten wissenschaftliche Symposien und geben eine eigene Schriftenreihe heraus.

Musikinformatik und Mediendramaturgie 

Eine besondere Rolle spielt das Institut Fuer Musik Und Medien, das sich auf die praxisnahe Ausbildung für die Musik- und Medienbranche konzentriert. Fächer wie Medienkomposition, Musikinformatik, Mediendramaturgie und Management bereiten die Studierenden optimal auf das Berufsleben vor. Der gemeinsam mit der Fachhochschule Düsseldorf angebotene Studiengang Ton und Bild verbindet ein Ingenieurstudium mit einer musikalischen Ausbildung. Das ist einzigartig in der deutschen Hochschullandschaft.

Kooperation mit der Bundeswehr

Einmalig ist auch die Kooperation mit dem Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, die 1976 begann. Fast jeder Soldat, der in Deutschland professionell musiziert, hat ein Studium an der Robert Schumann Hochschule absolviert. Die Bundeswehr bereitet die Soldaten auf die Eignungsprüfung vor und übernimmt später die ausgebildeten Musiker.

Schumann junior

Die Hochschule kümmert sich auch intensiv um den Musikernachwuchs. Sie arbeitet mit Düsseldorfer Schulen und Musikschulen zusammen und hat 2008 ein eigenes Ausbildungszentrum für den hochbegabten Nachwuchs gegründet. Schumann junior richtet sich an besonders talentierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 17 Jahren.

Konzerte und Filme

Aus dem Düsseldorfer Kulturleben ist die Hochschule nicht mehr wegzudenken. Während des Semesters finden jede Woche mehrere Vortrags- und Übungsabende im hochschuleigenen Konzertsaal, dem Partika-Saal, statt. Vorträge des Instituts Fuer Musik Und Medien und des Musikwissenschaftlichen Instituts runden das Angebot ab.

 

Newsletter der Robert Schumann Hochschule

Die Robert Schumann Hochschule gibt einen kostenlosen Newsletter heraus, der über das Konzertprogramm und das Hochschulleben informiert.
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