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14.09.2016

Pianist (w/m) gesucht!

Die Düsseldorfer Musikhochschule präsentiert am Samstag, den 15. Oktober, ein ungewöhnliches Musikereignis.

Klavierdozent Tobias Koch will das vielleicht längste Konzert der Welt in Düsseldorf aufführen. Es heißt Vexations (franz. Quälereien), stammt aus der Feder des französischen Komponisten Erik Satie und besteht aus einem kurzen, zweizeiligen Klavierstück, das 840 Mal wiederholt wird. Das eigentliche Stück dauert nur 90 Sekunden und ist auch für musikalische Laien leicht zu spielen. Deshalb ruft Tobias Koch alle Hobbypianisten auf mitzuspielen. „Jeder, der etwas Klavier spielen kann, darf sich an unseren Flügel im Partika-Saal setzen und die Performance gestalten.“

Spielen Sie mit! Setzen Sie sich an den Flügel im Partika-Saal der Robert Schumann Hochschule und gestalten Sie mit uns ein außergewöhnliches Musikereignis.

Das YouTube-Video

Die wichtigsten Fragen:

Wer kann mitmachen?
Jeder, der etwas Klavier spielen kann. Das Alter ist egal. 

Woher bekomme ich die Noten?
Die Noten finden Sie hier zum Download: Vexations

Wann soll ich das Stück spielen?

Entscheiden Sie selbst. Das Konzert beginnt am Samstag (15.10.) um 12 Uhr und dauert 26 Stunden. Suchen Sie sich ein Zeitfenster aus und teilen Sie es uns mit (vexations(at)rsh-duesseldorf.de).
Oder kommen Sie einfach zu uns und spielen spontan mit.

Wie lange dauert das Stück?
Etwa 90 Sekunden. Es wird dann 840-mal wiederholt. 

Kann ich das Stück mehrmals spielen?
Ja, gerne!

Auf welchem Instrument spiele ich?
Sie spielen auf unserem Steinway-Flügel im Partika-Saal.

Kann ich vor dem Auftritt üben?
Im Foyer des Partika-Saals steht ein Keyboard zum Üben bereit.

Und wenn ich mich verspiele oder ein Blackout bekomme?
Kein Problem. Ein Klavierstudent hilft weiter oder springt ein. 

Wird ein Honorar gezahlt?
Leider nicht. Aber Sie haben die Chance, auf einem exzellenten Konzertflügel zu spielen.

Wo befindet sich der Partika-Saal?
Der Partika-Saal ist in der Fischerstraße 110 in 40476 Düsseldorf. Die Haltestelle Kennedydamm ist direkt gegenüber. Sie erreichen uns vom Düsseldorfer Hauptbahnhof - ohne Umzusteigen - in 10 Minuten. 

Was verbirgt sich hinter dem Stück Vexations?
„Manche halten Vexations für Saties größten und zugleich erfolgreichsten Bluff oder Unsinn. Andere interpretieren es als ersten Vorläufer der Zwölftonmusik Schönbergs bzw. der seriellen Musik der 1950er Jahre, die alle zwölf Töne der Skala gleichwertig behandeln und nach strikten Schemata verwenden. Wieder andere sehen Vexations als einen Versuch, Langeweile künstlerisch produktiv zu nutzen, als Spiel mit endlosen Wiederholungen, dessen Gleichförmigkeit schon der Stille nahekommt.“
Prof. Dr. Golo Föllmer   



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Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
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