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17.09.2017

Flöte und Saxophon teilen sich 2. Platz

(v.l.) Matvey Demin, Eudes Bernstein, Christoph Schneider und Prof. Raimund Wippermann, Foto: Diesner
Beim 12. Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb gab es diesmal keinen ersten Preis. Dafür vergab die achtköpfige Jury nach dem Preisträgerkonzert in der Tonhalle Düsseldorf zwei zweite Plätze. Sie gingen an den französischen Saxophonisten Eudes Bernstein und an den Russen Matvey Demin. Der 24jahrige Flötist gewann auch den Publikumspreis. Demin ist bereits seit drei Jahren stellvertretender Solo-Flötist im Orchester der Tonhalle Zürich und studierte zuletzt bei Prof. Andrea Lieberknecht in München. Der zweite Preisträger, Eudes Bernstein, ist 23 Jahre alt und studiert noch bei Prof. Claude Delangle in Paris.

Der dritte Preis des Aeolus-Wettbewerbs ging an den Klarinettisten Christoph Schneider. Der 28jährige ist seit letztem Jahr Erster Soloklarinettist bei den Duisburger Philharmonikern. Schneider, der zuletzt bei Prof. Ralph Manno in Köln studiert hat, gewann auch den Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik.

103 Flötisten, 86 Klarinettisten und 74 Saxophonisten hatten sich diesmal für den 12. Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb angemeldet. Es ging um 30.000 Euro Preisgeld und lukrative Konzertauftritte. Der Wettstreit dauerte fünf Tage und umfasst vier Runden. Beim Finale am Sonntag spielten die drei besten Musiker als Solisten in einem Konzert mit den Düsseldorfer Symphonikern unter der Leitung von Martin Fratz

Der Aeolus-Bläserwettbewerb wird von der Sieghardt-Rometsch-Stiftung in den Räumen der Robert Schumann Hochschule veranstaltet. Instrumente und Juroren wechseln jedes Jahr. In der Jury saßen diesmal Emily Beynon, Henrik Wiese, Harri Mäki, Thorsten Johanns, Alain Crepin, Claude Delangle und Raimund Wippermann, Rektor der Robert Schumann Hochschule. Den Vorsitz hatte der Kanadier Charles Olivieri-Munroe, Generalmusikdirektor der Philharmonie Südwestfalen.

Der Aeolus Wettbewerb ist Mitglied in der World Federation of International Music Competitions, zu denen so berühmte Wettbewerbe wie der Chopin Wettbewerb in Warschau, der Tschaikowski Wettbewerb in Moskau oder der ARD Wettbewerb gehören.



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