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21.12.2017

Trauer um Akiko Sigfridsson

Die Hochschule trauert um die Pianistin Akiko Sigfridsson. Die 46-jährige Dozentin starb am Mittwoch, wie ihr Ehemann Henri Sigfridsson mitteilte. Sigfridsson war seit April 2012 Korrepetitorin in den Flötenklassen.

„Ihre menschlich so zugewandte Art, ihre künstlerische Versiertheit, ihr pianistisches Können haben die Flötenklassen in den letzten Jahren maßgeblich geprägt”, betont Prof. André Sebald für die Flötendozenten der Hochschule. „In ungezählten Proben versuchte sie immer wieder, die Studierenden zu Höchstleistungen zu animieren. In vielen Konzerten und Prüfungen hat sie dies unter Beweis gestellt.” Akiko Sigfridsson hinterlasse eine große Lücke im Kollegium, so Sebald.

Akiko Sigfridsson wurde in Japan geboren und begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. 1987 nahm sie in Tokio ein Studium bei Midori Tanabe auf. 1995 trat sie als Solistin mit dem Tokyo-Geidai Orchestra auf, im selben Jahr gewann sie den Grand Prix beim Kitakyushu Festival sowie den dritten Preis beim internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund. Zwischen 1995 und 1998 studierte sie bei Willem Brons am Amsterdamer Konservatorium, von 2000 bis 2002 bei Herbert Seidel in Frankfurt und von 2003 bis 2007 bei Jürgen Glauss in Köln. 2006 gewann sie mit ihrem Mann Henri Sigfridsson den Klavierduo-Wettbewerb in Wuppertal.



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