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Madeleine Bernstorff
Dozentin für Dokumentarische Formen

madeleine.bernstorff@rsh-duesseldorf.de
www.madeleinebernstorff.de
http://ohnegenehmigung.paqc.net/

 

Madeleine Bernstorff hat an der Universität München, der F&F-Schule für Gestaltung in Zürich und an der Akademie der Bildenden Künste München im Fach Medienkunst studiert. 

Als Autorin und Filmkuratorin beschäftigt sie sich in recherchebasierten und oft kollaborativen Projekten, in filmpraktischen, filmessayistischen und filmaktivistischen Arbeiten u.a. mit dem Kino der Avantgarden und Widerstandsbewegungen. 

Sie hat 1984 das Kino Sputnik in Berlin mitgegründet und 1989 die feministische Kinogruppe Blickpilotin. Ihre kontextualisierenden Film/Videoprogramme handeln u.a. vom Frühen Kino und der Suffragettenbewegung, dem antikolonialen Filmemacher René, frühem Videoaktivismus von Carole Roussopoulos oder von der Kamerahelm-Künstlerin Margaret Raspé, von Migrantinnenfilmen, feministischem Camp, sowie vom politischem Amateurfilm am Beispiel von Ella Bergmann-Michel.  

Bernstorff arbeitet in der Kommission der internationalen Kurzfilmtage Oberhausen und unterrichtet Filmgeschichte - meist für Kunststudierende - in Gastprofessuren und Lehrprojekten an Hochschulen und Kunstakademien im In- und Ausland u.a. zu Grenzbereichen, Dilemmata und Performativität des Dokumentarischen. 

1995 hat sie Texte von Trinh T. Minh-ha in deutscher Übersetzung mitherausgegeben. Das Buch Kabul / Teheran 1979ff. Filmlandschaften, Städte unter Stressund Migration (2006) wurde 2010 als Spliced Histories. 64 años de cine afganoins Spanische übersetzt. 2018 erschien das Magazin Pape Mamadou Samb aka Papisto Boyüber den gleichnamigen senegalesischen Wandmaler Papisto Boy’s Art in Public/ L’Art de Papisto Boy dans l’éspace public. Die recherche-basierten Texte ‚Transnationales Lernen’ und ‚Feminismen an der dffb’ zur Geschichte der Deutschen Film-und Fernsehakademie Berlin erschienen 2017. 

Essays zu Filmen von Filmemacher_innen wie Chantal Akerman, Roee Rosen, Nina Menkes, René Vautier, Bodil Furu, Sandra Schäfer, Harun Farocki, Friedl vom Gröller/Kubelka, Milena Gierke, Angelika Levi, Aykan Safoglu, Maya Schweizer, Ruth Novaczek, Cécile Decugis, Filmemacherinnen im Iran, performativem Umgang mit der Kamera erschienen in diversen Katalogen, Readern und Zeitschriften. Filmkritiken für Der Freitag, kolik-film, cargo film, taz, Frauen und Film, Tagesspiegel, Jalta, Springerin.

Sie hat in Filmprojekten in unterschiedlichen Positionen mitgearbeitet. Gelegentlich macht sie Filme/Videos in der kleinen Form: Trailer, Videobriefe, Super8-Filme und stellt im Kunstkontext aus. 2016/2017 hat sie als Produzentin mit der Gruppe SPOTS 23 kurze Videospots ‚NSU-Komplex auflösen!’ betreut.

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
Fon: +49.211.49 18 -0 Fax: +49.211.49 11 6 18 www.rsh-duesseldorf.de