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23. 05. 2017

22. Juni, 17 Uhr: Sylke Rene Meyer im Basislager

Die Professorin für Drehbuch, Dramaturgie und Serial Storytelling spricht über raum-orientierte Stoffentwicklung für Non–linear Storytelling.

Interaktive userorientierte Erzählformen lösen unser bisheriges Denken in der linearen Struktur der Zeit auf. Anders als in den filmischen Verlaufskünsten entstehen die digital narratives erst durch den Gebrauch. Der User, anders als der Zuschauer, erspielt sich die Erzählung, gestaltet mit, und ist an objektive Zeitvorgaben nicht gebunden. Deshalb markieren Raum in einem narrativen Spiel oft mit der Frage, "wo" wir im Spiel sind. Es ist eine Frage, die gleichzeitig nach Raum und Zeit fragt, und die oft allein durch Raum beantwortet wird. Das Game, das Medium des 21. Jahrhunderts ist also nicht mehr zeitbasiert wie der Film, sondern raum-basiert. Wie können oder sollten wir nun in diesem user-generierten Erzählraum noch künstlerische Kontrolle ausüben – welche Rolle spielt die Autorin in diesem Raum? Die raum-orientierte Stoffentwicklung ist eine Methode, um narrative non-lineare Projekte zu entwickeln. Basierend auf Studien von Affekt und theoretischen Arbeiten von Yuri Lotman, Michail Bachtin und Michel Foucault liefert die hier vorgestellte raum-orientierte Stoffentwicklung ein erstes Verfahren zur Stoffentwicklung für anwenderorientierte audiovisuelle Erzählung.

Sylke Rene Meyer ist Professorin für Drehbuch, Dramaturgie und Serial Storytelling an der Internationalen Filmschule Köln (ifs). Sie studierte an der FU Berlin Theaterwissenschaften, Philosophie und Jura, an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg Drehbuch und Dramaturgie und ist Absolventin der Drehbuchwerkstatt München.  



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