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DFG-Projekt Selbst-Darstellungen klassischer Interpret*innen bei YouTube

Aktuelles:

(1.) Einladung zur Teilnahme am Think tank „Klassische Interpret*innen bei YouTube“

Das Kolloquium wendet sich an Studierende im Master of Music bzw. Konzertexamen, an fortgeschrittene Bachelors of Music sowie an interessierte Musikwissenschaftler*innen.

Die Einladung geht auch an Studierende und Mitglieder anderer Hochschulen, bitte nehmen Sie bei Interesse mit mir Kontakt auf!

Nächster Termin des Think Tanks: 14./15. Februar 2020.

(2.) Vorträge Corinna Herr

„Klassische Musiker*innen im Dispositiv des Digitalen“. Vortrag am
Institut für Musik und Medien, 30. Januar 2020 (Org. Prof. Enrique
Sanchez-Lansch), Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

"Klassische Interpret*innen bei YouTube."
Vortrag beim Rotary Club Neandertal, Düsseldorf, 13. November 2019. 

„Classical musicians on YouTube and the Digital Divide“ 
auf der Conference „Music in the Disruptive Era: The Digital, the Internet and Beyond“, Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini, Lucca, 14-16.12.2019. 

Diskutantin beim Roundtable "Monetizing Music: New Audiences, New Markets, and the Problem of Financial Survival in the Digital Age, Conference "Music in the Disruptive Era" (s.o.), Ltg. des Roundtables: David Hurwitz. 

Abstract: 

Die digitalen Medien sind für den professionellen Musikbereich unabdingliches Produktionsmittel und gleichzeitig unverzichtbares Selbstpräsentations- und Werbemedium. In der hier projektierten Studie werden die komplexen Beziehungsgeflechte von „Selbst-Darstellungen klassischer Interpret_innen“ im digitalen Zeitalter exemplarisch am Videoportal YouTube und am Fallbeispiel professioneller, solistischer Interpret_innen klassischer Musik untersucht. Genauer in den Blick genommen werden die unterschiedlichen Ansätze zur Visualisierung und deren Rezeption. Hierbei geht es um den musiksoziologischen Zugriff auf Musikpraxis und um die anthropologisch relevante künstlerische Selbst- und Identitätsbildung, die hier im Blick auf die sie umgebenden und in sie eingreifenden, Bedingungen der digitalen Kultur untersucht wird. Die performative Ästhetik der entstehenden Videoclips ist hier auch im Blick auf deren Konstruktion als Werk und auf emergente Eigenschaften im Kommunikationssystem von YouTube Web zu sehen.

Eng verzahnt mit dem monographischen Teil des Projekts ist ein qualitativer Teil, in dem Leitfadeninterviews mit künstlerisch Studierenden aus der Generation der „digital natives“ durchgeführt und ausgewertet werden. Das Erkenntnispotenzial der musikwissenschaftlichen Untersuchung umfasst grundlegende Einsichten in die soziopolitische Problematik von ‚virtuellen’ Lebens- und Berufswelten im Kontext der sich neu formierenden Disziplinen der Digital Sociology und Digital Anthropology.

For professional musicians digital media are indispensable tools of  production but at the same time essential means of self-presentation and promotion. This project looks at the complex relationships concerning classical musicians’ self-presentations in the digital age. The case study consists of of professional classical soloists presenting themselves on YouTube, the (divergent) approaches to a visualization and its reception. The sociological focus is on praxeology and the anthropologically relevant formation of the artistic identity in the digital culture. The performative aesthetics of the resulting music videos is looked at in context of its construction as a ‘work’ and its emerging features in YouTube’s communications systems.

The monographic part of the project is closely linked with a second part in form of a qualitative study where guided interviews with music students, who are by virtue of late birth “digital natives”, are conducted and evaluated. In concequence of the analyses new insights regarding the ‘concerts of the future’ may reasonably be expected. The potential of this musicological research extends to insights into the sociopolitical area of living and working in virtual environments in the emerging field of Digital Sociology and Digital Anthropology.

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
Fon: +49.211.49 18 -0 Fax: +49.211.49 11 6 18 www.rsh-duesseldorf.de