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DFG-Projekt Selbst-Darstellungen klassischer Interpret*innen bei YouTube

Aktuelles:

(1.) Einladung zur Teilnahme am Think tank „Klassische Interpret*innen bei YouTube“

Das Kolloquium wendet sich an Studierende im Master of Music bzw. Konzertexamen, an fortgeschrittene Bachelors of Music sowie an interessierte Musikwissenschaftler*innen.

Die Einladung geht auch an Studierende und Mitglieder anderer Hochschulen, bitte nehmen Sie bei Interesse mit mir Kontakt auf!

Erster Termin des Think Tanks: 09. November, 11-14 Uhr

(2.) Vorträge Corinna Herr

"Klassische Interpret*innen bei YouTube."
Vortrag beim Rotary Club Neandertal, Düsseldorf, 13. November 20109. 

„Classical musicians on YouTube and the Digital Divide“ 
auf der Conference „Music in the Disruptive Era: The Digital, the Internet and Beyond“, Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini, Lucca, 14-16.12.2019. 

Diskutantin beim Roundtable "Monetizing Music: New Audiences, New Markets, and the Problem of Financial Survival in the Digital Age, Conference "Music in the Disruptive Era" (s.o.), Ltg. des Roundtables: David Hurwitz. 

Abstract: 

Die digitalen Medien sind für den professionellen Musikbereich unabdingliches Produktionsmittel und gleichzeitig unverzichtbares Selbstpräsentations- und Werbemedium. In der hier projektierten Studie werden die komplexen Beziehungsgeflechte von „Selbst-Darstellungen klassischer Interpret_innen“ im digitalen Zeitalter exemplarisch am Videoportal YouTube und am Fallbeispiel professioneller, solistischer Interpret_innen klassischer Musik, ihrer Produkte und ihrer Rezipient_innen untersucht. Hierbei geht es um den musiksoziologischen Zugriff auf Musikpraxis und um die anthropologisch relevante künstlerische Selbst- und Identitätsbildung, die hier im Blick auf die sie umgebenden und in sie eingreifenden, Bedingungen der digitalen Kultur untersucht wird. Die performative Ästhetik der entstehenden Videoclips ist hier auch im Blick auf deren Konstruktion als Werk und auf emergente Eigenschaften im Kommunikationssystem von YouTube Web zu sehen.

Eng verzahnt mit dem monographischen Teil des Projekts ist ein qualitativer Teil, in dem Leitfadeninterviews mit künstlerisch Studierenden aus der Generation der „digital natives“ durchgeführt und ausgewertet werden. Das Erkenntnispotenzial der musikwissenschaftlichen Untersuchung umfasst grundlegende Einsichten in die soziopolitische Problematik von ‚virtuellen’ Lebens- und Berufswelten im Kontext der sich neu formierenden Disziplinen der Digital Sociology und Digital Anthropology.

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
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