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Corinna Herr

Priv.-Doz. Dr.
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Forschungsprojekte, Musikwissenschaft

DFG-Projekt „Darstellung und Rezeption klassischer Musiker*innen bei YouTube: Aufführungs- und Lebenspraxen im digitalen Zeitalter" (Arbeitstitel)

Corinna Herr wurde im Jahr 2000 an der Universität Bremen zum Thema Medea-Opern promoviert. Im Jahr 2009 hat sie sich mit einer Arbeit zur Alterität der hohen männlichen Stimme an der Ruhr-Universität Bochum habilitiert (DFG-Forschungsprojekt, Eigene Stelle). Sie war u.a. Mitglied in der internationalen Arbeitsgruppe "Italian Opera in Central Europe". Aktuell ist sie stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung.
Sie hat Professuren an der Universität des Saarlandes, der Universität Bayreuth, der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln vertreten und ist Privatdozentin der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik in der Gesellschaft für Musikforschung.

Aktuell ist sie Leiterin des DFG-Forschungsprojektes "Darstellung und Rezeption klassischer Musiker*innen bei YouTube: Aufführungs- und Lebenspraxen im digitalen Zeitalter" („Eigene Stelle“) an der RSH.

Publikationen:
Monographien:
Medeas Zorn. Eine 'starke Frau' in Opern des 17. und 18. Jahrhunderts". Herbolzheim 2000.
Gesang gegen die ‚Ordnung der Natur’? Kastraten und Falsettisten in der Musikgeschichte. Kassel u.a. 2. rev. A. 11’2013.

Herausgaben:
Musik mit Methode: Neue kulturwissenschaftliche Perspektiven. Hg. von Corinna Herr, Monika Woitas. Köln, Weimar 2006 (Musik – Kultur – Gender, 1).
Italian Opera in Central Europe 1614–1780. Vol. 3: Opera Subjects and European Relationships. Hg. von Corinna Herr, Norbert Dubowy, Alina ?órawska-Witkowska. Berlin 2007 (Musical Life in Europe 1600–1900, hg. von Christoph Hellmut Mahling, Christian Meyer, Eugene K. Wolf, European Science Foundation, Strasbourg, ESF).
Italian Opera in Central Europe 1614–1780. Vol. 2: Italianità: Image and Practice. Hg. von Corinna Herr, Herbert Seifert, Andrea Sommer-Mathis, Reinhard Strohm. Berlin 2008 (Musical Life in Europe 1600–1900).
Der Countertenor. Die männliche Falsett¬stimme vom Mittelalter zur Gegenwart. Hg. von Corinna Herr, Arnold Jacobshagen, Kai Wessel. Mainz u.a. 2012.
Musiksoziologie. Hg. von Volker Kalisch unter Mitarbeit von Corinna Herr. Laaber 2016 (Kompendien Musik, 8).
Der Tenor: Mythos, Geschichte, Gegenwart. Hg. von Corinna Herr, Arnold Jacobshagen, Thomas Seedorf. Würzburg 2017 (Musik – Kultur – Geschichte, 8).

Aufsätze (Auswahl):
Where is the Female Body? Androgyny and other Strategies of Disappearance in Madonna’s Music Videos. In: Madonna’s Drowned Worlds: New Approaches to her Cultural Transformations, 1983–2003. Hg. von Santiago Fouz-Hernández, Freya Jarman-Ivens. Aldershot/New York 2004, S. 36–52.
Händel und das Regietheater. In: Händels Opern. Das Handbuch. Hg. von Arnold Jacobshagen, Panja Mücke. Teilband I. Laaber 2009, S. 446–464.
„Subtilius in acutis“ – sanft und engelgleich? Zur Ästhetik der Knabenstimme in der Renaissance. In: Rekrutierung musikalischer Eliten. Knabengesang im 15. und 16. Jahrhundert. Jahrbuch für Renaissancemusik 10 (2011). Hg. von Nicole Schwindt. Kassel 2013, S. 177–190.
Musik als Mittel der Selbst-Konstruktion? Christoph Schlingensiefs Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir (2008). In: Die Musikforschung 3 (2016), S. 249–264.
Musik „ergreift das Herz und dringt bis ins Innerste der Seele“. Leidenschaft und Affektübertragung in der Frühen Neuzeit. In: Carola Bebermeier, Evelyn Buyken, Gesa Finke (Hg.): Passions: Leid und Leidenschaft. Würzburg 2017.
„Pop-Appeal“ oder mehr? Klassische Musik bei YouTube. In: Musiktheorie: Zeitschrift für Musikwissenschaft. 33. Jg., H. 4/2018, hg. von Gregor Herzfeld, S. 319–331.

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