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18.05.2020

Aeolus-Wettbewerb soll stattfinden

Vom 8. bis zum 13. September 2020 soll der Internationale Aeolus Bläserwettbewerb für Horn, Klarinette und Saxophon an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf stattfinden. Das teilte die Sieghardt-Rometsch-Stiftung mit. Bisher haben sich 182 Musikerinnen und Musiker angemeldet, darunter 42 Hornisten, 73 Klarinettisten und 65 Saxophonisten. Zum ersten Mal geht es um 60.000 Euro Preisgeld. Die Summe wurde im Herbst letzten Jahres von der Stiftung verdoppelt.

„Wegen der Corona-Pandemie gibt es noch viele Fragezeichen“, sagt der Initiator des Wettbewerbs, Sieghardt Rometsch. „Werden die jungen Musiker auch dann aus dem Ausland einreisen, wenn sie sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen müssen? Wird zum Beispiel der Juror Timothy McAllister aus den USA einreisen dürfen? Können die Bewerber in den nächsten Wochen und Monaten überhaupt vernünftig üben?“    

Auch in diesem Jahr sitzen wieder führende Solisten und renommierte Hochschullehrer in der Jury. Michel Lethiec und Ralph Manno vertreten die Klarinette, Timothy McAllister und Daniel Gauthier das Saxophon, Frøydis Ree Wekre und Radovan Vlatkovic das Horn. Den Vorsitz der Jury hat der österreichische Dirigent Christoph Campestrini. Auch der Rektor der Hochschule, Raimund Wippermann, gehört zur Jury.

Als Mitglied der World Federation of International Music Competitions, zu denen so berühmte Wettbewerbe wie der Chopin Wettbewerb in Warschau, der Tschaikowski Wettbewerb in Moskau oder der ARD Wettbewerb in München gehören, ist der Aeolus Wettbewerb ein Sprungbrett für begabte Solisten. Die Preisträger spielen u.a. bei den Wiener Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Russian National Orchestra und dem Orchester der English National Opera.

Wenn der Wettbewerb erfolgreich durchgeführt werden kann, erwartet das Publikum zum Preisträgerkonzert in der Tonhalle Düsseldorf das Hornkonzert Es-Dur KV 495 und das Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart und das Poème von Pierre Philipp Bauzin für Saxophon.

Foto: Ein Bild aus unbeschwerter Zeit: Preisträgerkonzert 2019



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