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01.09.2020

„Corona ist die größte Herausforderung“

Prof. Raimund Wippermann hat mit der Rheinischen Post in Düsseldorf über seine Amtszeit gesprochen. Die Corona-Pandemie sei seine bisher „größte Herausforderung“, betont der kürzlich wiedergewählte Rektor der Hochschule. Auf der anderen Seite blickt Wippermann optimistisch in die Zukunft: Das neue Gebäude auf dem Campus Golzheim sei ein „wirkliches Schmuckstück.“ 

Die wachsenden Aufgaben, die der Düsseldorfer Musikhochschule im Zuge einer größeren Eigenständigkeit übertragen werden, bereiten dem Rektorat Kopfzerbrechen: „Wir müssen oder sollen sehr oft schnell reagieren, wofür wir aber eigentlich Einarbeitungszeiten bräuchten“, erklärt Wippermann. Hinzu komme, dass die Verwaltungen der Kunst- und Musikhochschulen sehr viel kleiner seien als die der Universitäten und Fachhochschulen. Immer wieder gebe es unvorhergesehene Situationen. Das gravierendste Beispiel sei die Corona-Pandemie: „Wir müssen in der Hochschulleitung eine sinnvolle Balance finden zwischen dem Schutz der Gesundheit aller Hochschulmitglieder einerseits und der Aufgabe, unseren Studierenden das Studium weiter zu ermöglichen - und das geht leider nicht online, weil künstlerischer und insbesondere musikalisch-künstlerischer Unterricht immer den persönlichen Kontakt erfordert. Diesen Dissens zu moderieren einerseits und Wege zurück zur Normalität zu finden, die wir verantworten können - das war sicherlich eine der größten Herausforderungen meiner gesamten Amtszeit.“ 


Auf der anderen Seite freut sich Wippermann über die Gestaltungsmöglichkeiten des Rektorates. Konkret nennt er die großen Baumaßnahmen auf dem Campus Golzheim. „Das E-Gebäude wird ja, auch wenn wir es nicht zum Oktober beziehen können, ein wirkliches Schmuckstück, und es wird einen vollkommen anderen Charakter haben als zu der Zeit, in der es ein Laborgebäude für die Hochschule Düsseldorf war.“ Derzeit beschäftigt sich Wippermann mit den weiteren Ausbaustufen in Golzheim. „Hier wird gerade eine Machbarkeitsstudie erstellt, von der erste Zwischenergebnisse präsentiert wurden, die uns sehr hoffnungsvoll stimmen.“


Auch an seine ersten beiden Amtsperioden denkt Raimund Wippermann gerne zurück: „Die Studienreform mit der Umstellung von Diplom auf Bachelor und Master war eine riesige und sehr komplexe Aufgabenstellung, die wir an der Hochschule sehr gut bewältigt haben.“ 

An die Arbeit am Schreibtisch hat sich der Chorleiter nach gut 16 Jahren Amtszeit nur schweren Herzens gewöhnen können: „Ein Musiker liebt die Musik, möchte Musik machen und als Professor auch unterrichten und seine Erfahrung an junge Menschen weitergeben.“


Der Senat der Hochschule hatte am 1. Juli Prof. Raimund Wippermann mit überwältigender Mehrheit für eine weitere Amtszeit als Rektor der Hochschule bestätigt.



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