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02.06.2021

Aeolus-Wettbewerb: 320 Anmeldungen

Das Abschlusskonzert des Wettbewerbs findet in der Tonhalle statt.

Für den Aeolus-Bläserwettbewerb 2021 haben sich 320 Kandidaten aus 42 Ländern angemeldet, 112 für Fagott, 109 für Flöte und 99 für Oboe: Das ist ein neuer Rekord in der 16-jährigen Geschichte dieses großen internationalen Wettbewerbs, der vom 15. bis 19. September in der Robert Schumann Hochschule stattfindet und von der Sieghardt-Rometsch-Stiftung veranstaltet wird.  

Die erste Runde, zu der von den 320 Anmeldungen 191 zugelassen wurden, findet per Video-Aufnahme statt, die von den Teilnehmern bis zum 15. Juni eingereicht werden muss. Die Jury wird zur Beurteilung der ersten Runde im Juni nach Düsseldorf anreisen, um die Entscheidungen über die Zulassung zur zweiten Runde gemeinsam zu treffen. 

Die zweite Runde wird dann in physischer Präsenz von Jury und Teilnehmern am Mittwoch, 15. September, und Donnerstag, 16. September, im Partika-Saal der Musikhochschule stattfinden. Das Publikum ist dazu eingeladen, der Eintritt ist frei, ebenso bei der dritten Runde am Freitag, 17. September. 

Wie in jedem Jahr ist die Jury mit namhaften Professoren hochrangig besetzt. Sie leitet der amerikanische Dirigent Marc Tardue. Die Oboe vertreten Jean- Louis Capezalli (Lyon/Lausanne) und Christian Wetzel (Köln), das Fagott ist mit Dag Jensen (München) und Gabor Meszaros (Lugano) vertreten, die Flöte mit Andrea Lieberknecht (München) und Ulla Miilmann (Soloflötistin im Danish National Symphony Orchestra). Außerdem wirkt Raimund Wippermann, der Rektor der Robert-Schumann-Hochschule, mit.


Der Aeolus-Wettbewerb ist finanziell deutlich lukrativer geworden: Der seit 2006 jährlich veranstaltete Wettbewerb hat seine Preisgelder verdoppelt. Statt 30 000 sind nun insgesamt 60 000 Euro zu gewinnen. So wird beispielsweise der erste Preis von 10 000 auf 20 000 Euro erhöht. Im vergangenen Jahr hatte der Aeolus-Wettbewerb für Horn, Klarinette und Saxofon im letzten Moment abgesagt werden müssen.



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