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02.09.2021

Trauer um Sieglinde Böntgen

Sie war die gute Seele des Veranstaltungsbüros: 14 Jahre lang kümmert sich Sieglinge Böntgen um die Konzertsäle der Hochschule und die Wettbewerbe. Darüber hinaus war sie das Vorzimmer der Prorektoren für die künstlerische Praxis und das Förderungswesen, zuerst für Prof. Barbara Szczepanska, danach, von 2010 bis 2014, für Prof. Thomas Leander

Ihr Schreibtisch stand oben im Dachgeschoss der Villa. Obgleich das Telefon ständig klingelte, strahlte Sieglinde Böntgen eine stoische Ruhe aus. Zuverlässig und gewissenhaft führte sie den Raumkalender. Nie war ein unfreundliches Wort oder ein Klagen über die Arbeitsbelastung zu hören.

Viele Dozenten kamen persönlich vorbei, manchmal atemlos von den vielen Treppenstufen, um im Plausch mit Frau Böntgen um Termine und Räume zu feilschen. Es fiel ihr schwer, eine Bitte abzuschlagen und sich – wie es heute so schön heißt – abzugrenzen. Oft erledigte sie Dinge, die eigentlich nicht in ihren Aufgabenbereich fielen. Das war selbstverständlich für sie. 

Sieglinde Böntgen zählte auch in der Verwaltung zu den beliebtesten Kollegen - höflich, herzlich und bestens vernetzt. 16 Jahre lang gehörte sie zur Hochschule. Im September 2014 ging sie in den Ruhestand. Es blieben ihr noch sieben Jahre im Kreis ihrer Familie in Aachen. Sie starb nach einer schweren Krankheit am 30. Juli im Alter von 70 Jahren. „Du warst eine so liebe und starke Frau, die immer für alle da war“, schreibt die Familie in der Todesanzeige: Genau so bleibt sie auch in unserer Erinnerung. 

(M. Schwarz)

 



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