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27.08.2022

Schon mit 8 Jahren an die Hochschule

Prof. Lisa Eisner-Smirnova

Das hochschuleigene Ausbildungszentrum für begabte Kinder und Jugendliche hat sich eine neue Studienordnung gegeben. Prof. Lisa Eisner-Smirnova, Direktorin des Instituts Schumann Junior, fasst im Interview die wichtigsten Änderungen zusammen.   

Wer kann sich künftig bei Schumann Junior bewerben, Frau Eisner-Smirnova?
Schumann Junior richtet sich an besonders begabte Kinder und Jugendliche. Es ist wichtig, mit der Förderung so früh wie möglich zu beginnen. Wer Klavier, Geige oder Cello professionell spielen möchte, muss bereits mit fünf oder sechs Jahren anfangen. Deshalb haben wir das Alter um zwei Jahre heruntergesetzt. Mit dem Sommersemester 2023 können sich also bereits Kinder ab acht Jahren bei uns bewerben.

Was hat sich noch geändert?  

Wir haben das Studium flexibler gemacht und gehen stärker auf das Alter der Schülerinnen und Schüler ein. So teilen wir die Studierenden jetzt in drei Ausbildungsstufen ein. Die erste Stufe geht von 8 bis 14 Jahren, die zweite von 12 bis 16 Jahren und die dritte Stufe von 14 bis 18 Jahren. Um der individuellen Situation gerecht zu werden, haben wir die Stufen bewusst fließend gestaltet. Das gilt auch für den Hauptfachunterricht. Er kann in der ersten Stufe zwischen 60 und 90 Minuten liegen. Erst in den beiden anderen Stufen beträgt die Dauer wie bisher 90 Minuten.

Welche Inhalte vermitteln Sie über den Hauptfachunterricht hinaus?

Wir bieten wie bisher vertiefende Unterrichtsangebote an. Dazu gehören Musik im Kontext, Musiktheorie und Gehörbildung, Körper- und Selbstwahrnehmung aber natürlich auch gemeinsames Musizieren. Hier kann sich der Schüler sein Engagement in Orchestern oder Ensembles außerhalb der Hochschule anrechnen lassen. Der Umfang dieser vertiefenden Unterrichtsangebote hängt ebenfalls von der Ausbildungsstufe ab. Während ein Zehnjähriger nur zwei vertiefende Unterrichtsangebote pro Semester vorlegen soll, muss ein Siebzehnjähriger vier Zusatzmodule belegen.  


Gibt es am Ende des Studiums eine Note?

Nein. Am Ende der Schulzeit ist eine Abschlussprüfung mit einer Bewertung vorgesehen. Wir erstellen dann ein Zertifikat, das die Leistungen dokumentiert. Wer danach ein Bachelorstudium aufnehmen möchte, kann sich diese Leistungen anrechnen lassen, was natürlich einen großen Vorteil gegenüber den „externen“ Mitbewerbern darstellt.



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