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11.09.2022

Oliver Shermacher gewinnt Aeolus-Wettbewerb

(v.l.) Oliver Shermacher, Karsten Hoffmann, Salvatore Alessandro Miceli, Roman Markelov

Der australische Klarinettist Oliver Shermacher hat den 16. Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb gewonnen. Außerdem erhielt er den Publikumspreis.

Shermacher absolviert derzeit ein Masterstudium an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Kilian Herold. Über den zweiten Preis freut sich der Hornist Karsten Hoffmann. Er studiert bei Prof. Paul van Zelm an der Musikhochschule Köln und ist seit August 2019 Solohornist beim Sinfonieorchester Wuppertal. Den dritten Preis erhielt der Saxophonist Salvatore Alessandro Miceli. Er studiert derzeit in der Klasse von Marie-Bernadette Charrier in Bordeaux. Der Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik und der sechste Preis gingen an Roman Markelov. Der Russe absolvierte an der Moskauer Gnessin-Musikakademie sein Bachelorstudium. Danach wechselte er nach Köln und schloss dort 2020 sein Masterstudium bei Prof. Daniel Gauthier ab. Derzeit macht er sein Konzertexamen. Weitere Preise gingen bereits am Freitag an Lev Zhuravskii, Klarinette und Miho Sumiya, Saxophon. 

Beim Preisträgerkonzert am Sonntagvormittag (11.9) in der Tonhalle Düsseldorf spielten die Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Vitali Alekseenok. Auf dem Programm standen das Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur K 495 und das Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das Poème für Saxophon und Orchester op. 20 von Pierre-Philippe Bauzin. Das Konzert wird am 2. Oktober im Deutschlandfunk um 21.05 Uhr übertragen.
 

Die Biografien der Gewinner in der Übersicht: 

Der australische Klarinettist Oliver Shermacher schloss 2018 sein Studium am Sydney Conservatorium mit einem Bachelor in Music Performance ab und absolviert derzeit ein Masterstudium an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Kilian Herold. Shermacher trat als Soloklarinettist mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Opera Australia Orchestra, dem Apex Ensemble und dem Momentum Ensemble auf. Er gehörte 2018 in Australien zu den Gewinnern des Freedman Fellowship Awards und erreichte im gleichen Jahr das Finale des Young Performers Award.


Der Hornist Karsten Hoffmann studiert bei Prof. Paul van Zelm an der Musikhochschule Köln. Als fünffacher erster Bundespreisträger „Jugend musiziert“ wurde er mehrfach mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Karsten Hoffmann war über viele Jahre Mitglied im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz und im Bundesjugendorchester. Seit August 2019 ist Hoffmann Solohornist beim Sinfonieorchester Wuppertal. Seit 2021 ist er zudem Stipendiat der Villa Musica und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. 

Der Saxophonist Salvatore Alessandro Miceli studierte Musik am Istituto Superiore di Studi Musicali V. Bellini im sizilianischen Caltanissetta in der Klasse von Frederico Alba. Nach dem Studium in Italien absolvierte er Meisterkurse u.a. bei J.M. Londeix and C. Delangle. Derzeit studiert er in der Klasse von Marie-Bernadette Charrier am Pôle d'enseignement supérieur de la musique et de la danse in Bordeaux. Salvatore Alessandro Miceli hat bereits viele Musikwettbewerbe in Italien gewonnen und steht häufig als Solist oder Ensemble-Mitglied auf der Bühne.



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