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20.01.2023

OB Keller: Kluge Ideen für den besten Unterricht

OB Keller und Rektor Prof. Wippermann

Das Spektrum war beeindruckend. Besser hätte man die Vielfalt der Düsseldorfer Musikhochschule nicht darstellen können:

Zum Auftakt des Neujahrsempfangs am Donnerstagabend gab es ein zeitgenössisches Stück von einem fünfköpfigen Blechbläser-Ensemble, danach einen Kurzfilm aus dem Studienschwerpunkt Visual Music von Prof. Dr. Heike Sperling: In Düsseldorf Destillat hat die Studentin Clara Keilbach typische Merkmale der Rheinmetropole – unter anderem das Altbier, die Radschläger, die Gehry-Bauten und Fortuna Düsseldorf - optisch und musikalisch auf den Punkt gebracht. Auszüge aus Porgy and Bess und Le nozze di Figaro – vorgetragen von Valentin Ruckebier und Julia Wirth – boten ein eindrucksvolles Klangbild der Gesangsklassen, ergänzt durch eine Kurzdokumentation des Opernprojektes alla breve 22. Für den Schluss hatte sich Prorektor Prof. Thomas Leander etwas Besonderes ausgedacht: Eine Band, bestehend aus sechs Studentinnen und Studenten des hochschuleigenen Instituts für Musik und Medien, lieferte mit Bruno Mars und Britney Spears Popmusik vom Feinsten.

Als Gastredner konnte die Hochschule in diesem Jahr den Oberbürgermeister der Stadt gewinnen. Dr. Stephan Keller hob die Bedeutung der Musikstadt Düsseldorf hervor und wies auf die besondere Rolle der Robert Schumann Hochschule hin: Sie könne auf eine lange Tradition herausragender Leistungen im Bereich der Musikausbildung zurückblicken und trage durch die hochwertige musikalische Ausbildung ihrer Studierenden zum kulturellen Leben in Düsseldorf bei. „Ich habe im Herbst letzten Jahres Ihr neues Lehr- und Übungsgebäude an der Georg-Glock-Straße besichtigt und war beeindruckt von den klugen Ideen für die bestmöglichen Lern- und Unterrichtsbedingungen“, sagte Keller und richtete seine Worte an den scheidenden Rektor: „Für Ihr Engagement, sehr geehrter Professor Herr Wippermann, möchte ich Ihnen ganz herzlich im Namen der Stadt Düsseldorf danken.“ 

Raimund Wippermann, der im März sein Amt nach 19 Jahren an Prof. Thomas Leander übergibt, blickte in seiner Ansprache auf den schwersten Moment seiner Amtszeit zurück, die Coronapandemie. Sie hätte ihm deutlich gezeigt, wie gering der Stellenwert der Musik in der Gesellschaft sei. Während die Geschäfte in der Stadt wieder ihre Pforten öffnen konnten und die Normalität in den Alltag vieler Menschen zurückkehrte, musste sich die Musikhochschule noch mit strikten Auflagen herumschlagen. Ein guter Unterricht sei über lange Zeit nicht möglich gewesen, sagte Wippermann. Auch in Krisenzeiten müsse sich die Gesellschaft zur Kultur bekennen, die - nach den Worten des verstorbenen NRW Ministerpräsidenten Johannes Rau - kein Sahnehäubchen sei sondern die Hefe im Teig.

Nach dem offiziellen Teil des Empfangs trafen sich die rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik im Foyer des Partika-Saals zum zwanglosen Austausch. 



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