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23.01.2023

Samstag (28.): Kurzkonzerte in der Krypta

Tobias Koch: Die Krypta als neuer Raum für Konzerte

Zum ersten Mal organisiert der Pianist Tobias Koch die Tage der Klaviermusik und die Tage der Kammermusik. Er löst damit Prof. Georg Friedrich Schenck ab, der in den Ruhestand geht. Im Interview stellt Koch ein neues Konzept für die traditionsreichen Veranstaltungen vor.      

Im Februar präsentieren Sie zum ersten Mal als neuer Leiter die Tage der Klaviermusik und die Tage der Kammermusik. Was gibt es Neues, Herr Koch?

Es gibt neue Namen: Ensemble! für die Tage der Kammermusik und Pianoforte für die Tage der Klaviermusik. In beide Veranstaltungen kommt buchstäblich Bewegung hinein, denn gespielt wird an verschiedenen Orten: Nicht nur im Partika-Saal, sondern auch in der Mensa und erstmals in der Krypta direkt unter dem Partika-Saal. 

Neue Namen, neue Orte, auch neue Formate?

Es gibt neue Konzertformate wie einen dreiteiligen Schumann-Kammermusikabend, den Studierende gemeinsam mit Dozenten gestalten. Oder einen Klavierabend unter dem Titel Schumann-Kaleidoskop, bei dem 15 Klavierstudierende auf 15 Klavierdozenten treffen. Zu erleben sein werden darüber hinaus Uraufführungen, Unterrichtsdemonstrationen aus dem Bereich Musikpädagogik, die Präsentation von Grammophon-Aufnahmen, ein Preisträgerkonzert mit Gästen aus Köln und Essen, und auch die Gelegenheit, endlich einmal wieder die beiden historischen Orgeln im Partika-Saal zu hören.


Warum brauchten die beiden Veranstaltungen ein neues Konzept?


Beide Veranstaltungen sollen sich mehr nach innen wie nach außen öffnen. Es soll ganz einfach ein musikalischer Treffpunkt am Semesterende werden. Natürlich bleibt für die Studierenden die freie Repertoirewahl vollständig erhalten.

Traditionell sind viele hochschulinterne Prüfungen in den Programmablauf integriert. Die Programme sind dementsprechend bunt gemischt und zeigen die Vielfalt künstlerisch-kreativer Arbeit an unserer Hochschule.

Mit den Abendkonzerten wird das deutlicher fokussiert, wir setzen Schwerpunkte. Dafür hat es bereits jetzt hausintern viel Resonanz und Zuspruch gegeben, das freut mich sehr. Ich bin neugierig, was sich daraus entwickeln wird - es gibt bereits viele neue Ideen, zum Beispiel für ein Konzert im Innenhof in der warmen Jahreszeit oder ein Stummfilm mit Klavierbegleitung.
 

Welche Zielgruppen möchten Sie ansprechen?

Jenseits der über das ganze Semester hin stattfindenden Klassenabende wünsche ich mir, dass an diesen beiden Wochenenden die ganze Hochschule zusammenfindet. Zunächst einmal natürlich, um klassen- und fächerübergreifend voneinander zu lernen, um sich inspirieren zu lassen, Neues zu entdecken und sich auszutauschen. Genauso aber auch, um zusammen zu feiern: Nicht nur musikalisch auf der Bühne, sondern gemeinsam mit unserem Publikum auch darum herum. 

Es ist doch wie in Gesellschaft oder Familie: Nur wenn man seinem Gegenüber mit offenen Ohren zuhört und miteinander spricht, kann man einander auch verstehen.   


Kurzkonzerte in der Krypta

Unter dem Konzertsaal der Robert Schumann Hochschule liegt ein Raum mit goldenen Wänden und bunten Sitzwürfeln – die sogenannten Krypta. Das Kunstwerk wurde Ende der 90er Jahre vom Düsseldorfer Künstler Emil Schult geschaffen, ein Schüler von Joseph Beuys. Am Samstag, den 28. Januar, sind dort seit langer Zeit wieder Konzerte zu hören. Im Rahmen der Tage der Kammermusik hat der Organisator und Pianist Tobias Koch (Foto) dort exklusive Kurzkonzerte organisiert – von 18 bis 20.45 Uhr. Zu hören sind Guido Gorny (Tuba) und Studierende aus seiner Klasse, Johann Warzecha, Violone (Klasse Prof. Rick Stotijn) sowie Prof. Fabiana Trani (Harfe) und Studierende aus ihrer Klasse. Samstag, 28. Januar, von 18 bis 20.45 Uhr, unterhalb des Partika-Saals, Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf, Eintritt frei.



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