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05.02.2018

Opernklasse führt Aschenputtel auf

Jedes Jahr tritt die Opernklasse mit einer eigenen Produktion im Partika-Saal auf.
„La Cenerentola“ erzählt mit viel Charme und Witz die Geschichte von Aschenputtel, ihren bösen Schwestern, ihrem vertrottelten Vater und natürlich von der Sehnsucht nach dem Traumprinzen. Zwanzig Sängerinnen und Sänger der Robert Schumann Hochschule proben die Oper seit Dezember.

Unter ihnen sind außergewöhnliche Talente. „Ich möchte ihnen die Chance geben, sich mit anspruchsvollen Partien zu präsentieren“, sagt Professor Thomas Gabrisch, der Leiter der Opernklasse. Als Beispiel nennt er die Rolle der Cenerentola: „Die Partie ist gespickt mit geradezu halsbrecherischen Koloraturen.“ Um die richtige Sängerin zu finden, wurde zum hochschulinternen Vorsingen eingeladen, Eva Marti und Valerie Eickhoff konnten sich mit ihren Stimmen durchsetzen.

Hohes Niveau unter den Studierenden

„Insgesamt ist das Niveau der Studentinnen und Studenten diesmal sehr hoch“, stellt Thomas Gabrisch fest. Deshalb habe er auch eine so aufwändige Oper mit sieben Hauptpartien auswählen können. Auch die Musik hat es in sich. Die flinken Parlandi und die virtuosen Ensembles bieten viele überraschende Momente. Rossini sei für das Orchester der Hochschule keine „leichte, aber eine lohnende Aufgabe“, sagt Gabrisch, der auch die musikalische Leitung hat.

Intensive Personenregie 

Er arbeitet eng mit Sabine Hartmannshenn zusammen. Sie steht für eine einfühlsame Regie. Die Dozentin wird andere Akzente setzten als Jean-Pierre Ponnelle in seiner legendären Düsseldorfer Cenerentola-Inszenierung, die derzeit wieder gespielt wird. „Wer die letzten Arbeiten von ihr gesehen hat, weiß, dass sie es immer wieder schafft, mit sparsamen Mitteln und einer intensiven Personenregie einen spannenden und diesmal sicher auch sehr komischen Opernabend auf die Beine zu stellen“, erklärt Gabrisch. Die Bühne von Lukas Kretschmer bedient sich einer abstrakten geometrischen Form. Beim Aufbau hilft die Deutsche Oper am Rhein, die auch in diesem Jahr die Hochschule mit Technik, Maske und Kostümen unterstützt.

„La Cenerentola“ kam übrigens vor fast genau 200 Jahren das erste Mal in Rom auf die Bühne – zunächst ohne Erfolg. Kurze Zeit später wandelte sich das Blatt. Aschenputtel behauptete sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast durchgängig auf den Bühnen Italiens und gehört mittlerweile weltweit zum Opernrepertoire.

Die Termine: Do 12. April, 19.30 Uhr (Premiere) / Fr 13. April, 19.30 Uhr / Sa 14. April, 19.30 Uhr / So  15. April, 19.30 Uhr / Di 17. April, 19.30 Uhr

La Cenerentola - Dramma giocoso in zwei Akten
Musik: Gioachino Rossini
Libretto: Jacopo Ferretti
Regie: Sabine Hartmannshenn
Musikalische Leitung: Thomas Gabrisch

Eine Aufführung der Opernklasse mit dem Sinfonieorchester der Hochschule in Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein

Tickets (ab 1. März): 18 Euro (9 Euro ermäßigt) plus Vorverkaufsgebühr bei Hollmann Buch & Presse, Schadowstraße 11, 40212 Düsseldorf und Musikalien Fratz, Kaiserstraße 21, 40479 Düsseldorf      



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