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Anforderungen Bachelor Ton und Bild

Die Eignungsprüfung für den Studiengang Ton und Bild umfasst folgende zwei Bereiche:

  1. die Feststellung der künstlerischen Eignung zum medienbezogenen Arbeiten (das heißt: Arbeitsproben und Bewerbungsgespräch) und
  2. die Feststellung der künstlerisch-musikalischen Eignung für das angestrebte Instrumentalfach bzw. Gesang (das heißt: Vorspiel bzw. Vorsingen)

1. Zwei Arbeitsproben

Wer sich für den Studiengang Ton und Bild bewirbt, muss vorab Arbeitsproben einreichen. Wenn die Prüfungskommission diese Arbeitsproben positiv bewertet, erfolgt die Einladung zum Bewerbungsgespräch und zum Instrumental- bzw. Gesangsvortrag.

Es müssen mindestens zwei Arbeitsproben aus zwei verschiedenen der folgenden sechs Schwerpunkte eingereicht werden:

  • Klassische Musikaufnahme
  • Medienkomposition
  • Musikinformatik
  • Musikproduktion
  • Musik und AV Produktion
  • Visual Musik

Die Arbeitsproben müssen inhaltlich eindeutig den genannten Schwerpunkten zugeordnet werden. Die Arbeitsproben müssen jeweils in doppelter Ausfertigung auf USB-Stick eingereicht werden. Der USB-Stick ist mit der Angabe des Schwerpunkts und dem Namen der/des Bewerber*in zu beschriften. Soweit nicht anders vermerkt, ist den eingereichten Arbeitsproben jeweils eine DIN A4 Seite mit Erläuterungen zu deren Entstehung hinzuzufügen.  Im Einzelnen sind folgende Vorgaben zu beachten:

Klassische Musikaufnahme: Eine Produktion oder ein Live-Mitschnitt aus dem Bereich E-Musik (also Ernste Musik wie z.B. Kammermusik-, Orchester- oder Chorwerke – keine Popularmusik!). Um die persönliche Vielfalt zu dokumentieren, können auch verschiedene kleinere Arbeiten im jeweiligen Bereich in der Länge von insgesamt max. 10 Minuten eingereicht werden. Die Arbeitsprobe sollte auf einer gut beschrifteten (Schwerpunkt, Name der Bewerberin bzw. des Bewerbers, Werk, Spielzeit) Audio-CD eingereicht werden.
Zusätzlich muss eine schriftliche Dokumentation (max. 2 DIN A4 Seiten) eingereicht werden, die folgende Informationen enthält: Werk, Interpreten, Aufnahmedatum, Aufnahmeort, verwendetes Equipment, Mikrofonaufstellung sowie eine kurze Beschreibung des Aufnahme- und Nachbearbeitungsprozesses.

Medienkomposition: Arbeitsmappe mit eigenen Kompositionen bzw. Arrangements von Musik mit funktionalem Charakter (zu Film/Bild/Text) als Produktion (auf USB-Stick) und/oder in Noten/Leadsheets.

Musikinformatik: Eine Arbeit aus dem Bereich der Computermusik* oder der algorithmischen Klangkunst: z.B. eine max. 10-minütige Komposition als Tonträger (USB-Stick) und Begleittext, eine interaktive Arbeit als lauffähige Stand-alone-Software (mit einfacher Anleitung sowie technischer und inhaltlicher Dokumentation und Quelltext auf USB-Stick) oder (bei installativen, ortsgebundenen Arbeiten) eine Dokumentation, aus der sich das Werk erschließt (z.B. einfache Filmaufnahme als Quicktime Movie).
*Wird bei der Komposition/Produktion eines Stückes aus dem Bereich Jazz-/Popularmusikproduktion ein Computer bzw. eine DAW wie z.B. Logic, Nuendo etc. verwendet, ist diese Tatsache allein im Sinne der Musikinformatik noch keine Programmierung und auch nicht dem Genre Computermusik zuzuordnen. Solche Stücke gehören dann ggf. in den Schwerpunkt Musikproduktion.

Musikproduktion: Eigenständige Produktion eines Titels aus dem Bereich Jazz-/Popularmusik wie z.B. Aufnahme akustischer Instrumente, eine Midi-/Computergestützte Musikproduktion oder eine Live-Aufnahme. Außerdem muss eine schriftliche Dokumentation zur Arbeitsprobe eingereicht werden.
Die genauen Vorgaben zur Gestaltung und Einreichung von Produktion und Dokumentation entnehmen Sie bitte dem zugehörigen Informationsblatt.

Musik und AV Produktion: Je ein Ausschnitt aus zwei oder drei verschiedenen Filmwerken (z.B. Dokumentarfilm, Musikclip, Mehrkameraaufzeichnung, Spielfilm, Experimentalfilm). Die Ausschnitte dürfen zusammen nicht länger als 9 Minuten sein. Die/der Studienbewerber*in muss Regie geführt haben bzw. die wesentliche Gestaltung der Werke verantworten. Thema oder Inhalt der audiovisuellen Werke brauchen nicht im Zusammenhang mit Musik zu stehen.
Dazu ist jedem Werk eine halbe Seite zu Konzept und Entstehung beizufügen. Anzugeben ist dabei jeweils insbesondere, welches die Leistung der Bewerberin bzw. des Bewerbers ist, wer außerdem an der Entstehung des Werks beteiligt war und mit welchem Anteil (Teamliste), wann und für welchen Kontext das Werk entstanden ist und wie lang das gesamte Werk ist.
Format: Quicktime Movie auf USB-Stick, muss in Quicktime auf Mac und PC abspielbar sein.

Visual Music: Max. 3-minütige Visualisierung von Musik bzw. Ton in bewegten Bildern (Video) oder Animationen (Motion Graphics), dabei müssen Ton und Bild einen klar zu erkennenden Bezug zueinander haben. Format: MPEG-Datei auf USB-Stick. Der Clip muss in VLC auf Mac und PC abspielbar sein.

2. Bewerbungsgespräch und musikalischer Vortrag 

In einem zweiten Schritt müssen die Studienbewerber*innen ein Bewerbungsgespräch zum medienbezogenen künstlerischen Arbeiten absolvieren. Außerdem wird in einer weiteren Prüfung die künstlerisch-musikalische Eignung für das angestrebte Instrumentalfach bzw. Gesang festgestellt. Der Schwierigkeitsgrad der Stücke fließt in die Bewertung mit ein.
Für alle Jazz-/Pop-Instrumente gilt: Bei vorbereiteten Stücken müssen jeweils 6 Kopien der Noten oder Leadsheets mitgebracht werden. Mit der Studienbewerbung wird die Nennung der vorbereiteten Stücke erwartet.Wird ein Begleiter gewünscht, soll dies in der Studienbewerbung mitgeteilt werden. Begleiter/in ist ein/e Dozent/in der Hochschule.

Die Anforderungen der künstlerisch-musikalischen Eignungsprüfung finden sich hier:

Drumset
E-Bass
Fagott
Gesang (klassisch)
Gesang (Jazz/Pop) 
Gitarre (klassisch)
Gitarre (Jazz/Pop)
Harfe
Horn
Keyboard/Jazzpiano
Klarinette (klassisch)
Klarinette (Jazz/Pop)
Klavier
Kontrabass (klassisch)
Kontrabass (Jazz/Pop)
Oboe
Orgel
Perkussion
Posaune (klassisch)
Posaune (Jazz/Pop)
Querflöte (klassisch)
Querflöte (Jazz/Pop) 
Saxophon (klassisch)
Saxophon (Jazz/Pop)
Schlagzeug
Trompete (klassisch)
Trompete (Jazz/Pop)
Tuba
Viola
Violine
Violoncello

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