Your browser is not supported, please upgrade to the newest version.

Aktuelles

13.04.2026

Hungarian Roots – Eine Lecture Concert-Reihe des Musikwissenschaftlichen Instituts

Vor wenigen Wochen feierte György Kurtág in Budapest seinen 100. Geburtstag. Das bewegte Leben und die assoziationsgeladene Musik des ungarischen Komponisten haben das Musikwissenschaftliche Institut dazu inspiriert, im Sommersemester 2026 den Blick auf einen Kulturraum zu richten, in dem es nach wie vor viel zu entdecken gibt. 

Die Reihe „Hungarian Roots“ widmet sich in vier Lecture Concerts Béla Bartók, Irma von Halácsy, György Kurtág und Dora Pejaćevič. Vorgestellt und aufgeführt werden dabei bekannte und unbekannte Kompositionen, in Ungarn entstandene Musik und Werke mit „ungarischen Wurzeln“. Zu den Mitwirkenden zählen neben Lehrenden und Studierenden der Robert Schumann Hochschule auch renommierte Gäste.

Das Musikwissenschaftliche Institut lädt die Hochschule und die musikinteressierte Öffentlichkeit zu dieser Reihe herzlich ein. Ziel des besonderen Veranstaltungsformates ist es, Reflexion und ästhetische Erfahrung unmittelbar miteinander zu verbinden und den Dialog zwischen Wissenschaft und künstlerischer Praxis zu fördern. Der Semesterschwerpunkt „Hungarian Roots“ wird darüber hinaus auch in einigen Lehrveranstaltungen des Instituts aufgegriffen.

 

Die Veranstaltungen

Lecture Concert I: Dienstag, 5.5., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Prof. Dr. Ulrich Mosch (Genf): Just playing?! – Was heißt es, die Musik von György Kurtág und Béla Bartók zu interpretieren?

Alexandra Fritzsch (Violine) und Alexander Kronbichler (Oboe) spielen Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 1 sowie Solowerke für Oboe und Englischhorn von György Kurtág

Das erste Lecture Concert führt in die Musik von György Kurtág und Béla Bartók ein und diskutiert anhand ihrer Kompositionen Grundfragen der musikalischen Interpretation. Mehr dazu erfahren Sie hier: Veranstaltungen -  Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Lecture Concert II: Dienstag, 19.5., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Dr. Wendelin Bitzan (Düsseldorf/Berlin): Budapest, Zagreb, Dresden: Dora Pejačević und ihr Klaviertrio C-Dur op. 29

Studierende spielen Dora Pejačevićs Klaviertrio C-Dur op. 29

Dora Pejačević gehört zu den faszinierendsten Komponistinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Ihr Klaviertrio op. 29 ermöglich, die Klang- und Ausdruckswelt der in Budapest geborenen Musikerin aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen.

Lecture Concert III: Dienstag, 7.7., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Prof. Dr. Tobias Bleek (Düsseldorf): Komponieren im Dialog mit der Musikgeschichte – Eine Hommage an György Kurtág und sein Streichquartett „Officium breve“ op. 28

Das Absalon String Quartet spielt Kurtágs Officium breve in memoraim Andreӕ Szervánszky sowie Auszüge aus dem V. Streichquartett von Béla Bartók

Im Zentrum des dritten Lecture Concerts steht György Kurtágs Streichquartett Officium breve op. 28 – ein ideales Werk, um den reichen musikalischen Kosmos des ungarischen Komponisten kennenzulernen und zugleich auch in die spannungsreiche ungarische (Musik)Geschichte des 20. Jahrhunderts einzutauchen.

Lecture Concert IV: Dienstag, 14.7., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Kyra Steckeweh (Dresden): „Von Traumglück und verweinter Lust“. Das Liedschaffen der Komponistinnen Dora Pejačević und Irma von Halácsy

Studierende präsentieren Lieder von Dora Pejaćevič und Irma von Halácsy

Im letzten Lecture Concert stellt die Pianistin Kyra Steckeweh das außergewöhnliche Liedschaffen der Komponistinnen Dora Pejaćevič (1885–1923) und Irma von Halácsy (1880–1953) vor.

 

12.03.2026

Seminar „Hungarian Roots“ und Exkursion nach Basel im Sommersemester 2026

Im Rahmen des Semesterschwerpunkts „Hungarian Roots“ veranstaltet das Musikwissenschaftliche Institut der Robert Schumann Hochschule unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Bleek im Sommersemester ein Seminar mit begleitender Exkursion nach Basel. Im Zentrum steht die Musik von drei bedeutenden ungarischen Komponisten: György Kurtág, György Ligeti und Béla Bartók.

Zur Veranstaltung

In der vielfältigen Landschaft der neuen Musik ist György Kurtág eine Ausnahmeerscheinung. Ab den späten 1950er Jahren entwickelte der ungarische Komponist und Kammermusiklehrer eine ganz eigene musikalische Sprache, die außerhalb seines Heimatlandes lange Zeit kaum bekannt war. Mittlerweile werden Kurtágs Werke weltweit gespielt und der 1926 geborene Musiker feierte im Februar mit der Uraufführung einer neuen Oper seinen 100. Geburtstag. 

Im Rahmen des Semesterschwerpunkts „Hungarian Roots“ werden wir uns in dieser besonderen Lehrveranstaltung mit dem musikalischen Schaffen Kurtágs und zwei seiner wichtigsten Bezugsfiguren beschäftigen – György Ligeti und Béla Bartók. Besondere Schwerpunkte liegen zum einen auf Fragen der Werkgenese, Analyse, Aufführungspraxis und Interpretation. Zum anderen soll gefragt werden, auf welche Weise die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts das Leben und Schaffen von Kurtág, Ligeti und Bartók geprägt hat. 

Zentraler Bestandteil der Lehrveranstaltung ist eine zweitägige Exkursion nach Basel. Dort besuchen wir eine Vorstellung von Kurtágs Oper „Fin de partie“ („Endspiel“) und haben die Möglichkeit, in der Paul Sacher Stiftung aufschlussreiche Quellenmaterialien aus den Sammlungen Kurtág, Ligeti und Bartók zu studieren. Außerdem sind zwei Konzert- bzw. Vortragsbesuche in Düsseldorf und Umgebung geplant.

Organisatorische Informationen

Wann?
Exkursion: Sontag, 14. Juni (Abfahrt in Düsseldorf gegen 8:30 Uhr) bis Montag, 15. Juni (Rückfahrt aus Basel am späten Nachmittag)

Seminar: dienstags 11–13 Uhr an folgenden Terminen: 14.4., 21.4., 5.5., 19.5., 2.6., 9.6., 23.6., 7.7.

Wer kann teilnehmen?
Die Exkursion richtet sich primär an Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge der RSH sowie an fortgeschrittene Bachelorstudierende HHU. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Anmeldung

Interessent*innen werden gebeten, sich möglichst rasch bei Anna Vöpel anzumelden (anna.voepel(at)rsh-duesseldorf.de). Sie erfahren dann, ob noch Plätze vorhanden sind.

Verbindliche Vorbesprechung

Ein erstes Kennenlernen sowie eine organisatorische Besprechung zu Themen und Kosten findet am Donnerstag, 9. April um 17:30 Uhr in Raum e_1.10 statt. Falls es Ihnen unmöglich sein sollte, den Termin wahrzunehmen, bitten wir vorab um Nachricht.

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung!

21.01.2026

Vortrag über Holocaust-Gedenken

Alexander Estis

Der deutsch-russisch-jüdische Schriftsteller Alexander Estis hält einen Vortrag über “Herausforderungen an ein Holocaust-Gedenken für Literatur und Künste in der Gegenwart” im Musikwissenschaftlichen Institut.

Zum Abschluss des Seminars “Komponieren nach Auschwitz: Erinnern, Gedenken, Verarbeiten” von Dr. Simon Kannenberg hält der deutsch-russisch-jüdische Schriftsteller Alexander Estis einen Vortrag über “Herausforderungen an ein Holocaust-Gedenken für Literatur und Künste in der Gegenwart”. Der in der Schweiz lebende Schriftsteller Estis arbeitet vor allem in literarischen Kleinformen; neben prosaischen, lyrischen und szenischen Minitaturen verfasst er auch Kolumnen und Essays für Zeitungen. Besonderes Kennzeichen seiner Arbeit ist die Verschmelzung von Satire und Ernst, von Essayistik und Belletristik, von prosaischer und metrischer Form sowie von Wort und Bild. 

2025 war Alexander Estis Stadtschreiber von Dresden. In dieser Funktion hielt er eine bundesweit beachtete Rede zum Gedenktag des 9. Novembers an der Stelle, wo bis 1938 die Dresdner Synagoge stand.

Termin: Donnerstag, 12.02.2025, 15 Uhr c.t., Raum: e_1.17/18 im Musikwissenschaftlichen Institut

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich.

03.11.2025

Neue PO 2025 für HHU-Studierende

Erstsemester im Ergänzungsfach B.A. Musikwissenschaft studieren ab Wintersemester 2025/2026 automatisch nach der neuen Prüfungsordnung 2025 und entsprechendem Modulhandbuch; höhere Studierende können, falls gewünscht, von der PO 2018 in die neue PO übertreten (gilt nur bei gleichzeitigem PO-Wechsel im Kernfach). 

Bei Fragen der Anrechenbarkeit kommen Sie gerne auf unsere Studienberatung zu. 

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
Fon: +49.211.49 18 -0 www.rsh-duesseldorf.de