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Aktuelles

22.05.2026

Einladung zur hochschulöffentlichen Präsentation eines aktuellen Dissertationsprojektes

Am 27. 5. 2026 stellt Lisa-Marie Petry, Promotionsstudierende der Musikwissenschaft, ihr Dissertationsprojekt vor. Lisa-Marie Petry erforscht Handlungs- und Möglichkeitsräume von Komponistinnen im 19. Jahrhundert und entwirft ein vielschichtiges Panorama der Bedingungen, Herausforderungen und Perspektiven weiblichen Komponierens. Kolleg*innen und Studierende der RSH sind herzlich eingeladen!

Wann? 18.15-19.15 Uhr

Wo? Musikwissenschaftliches Institut, Gebäude e, Raum 1.10

13.04.2026

Hungarian Roots – Eine Lecture Concert-Reihe des Musikwissenschaftlichen Instituts

Vor wenigen Wochen feierte György Kurtág in Budapest seinen 100. Geburtstag. Das bewegte Leben und die assoziationsgeladene Musik des ungarischen Komponisten haben das Musikwissenschaftliche Institut dazu inspiriert, im Sommersemester 2026 den Blick auf einen Kulturraum zu richten, in dem es nach wie vor viel zu entdecken gibt. 

Die Reihe „Hungarian Roots“ widmet sich in vier Lecture Concerts Béla Bartók, Irma von Halácsy, György Kurtág und Dora Pejaćevič. Vorgestellt und aufgeführt werden dabei bekannte und unbekannte Kompositionen, in Ungarn entstandene Musik und Werke mit „ungarischen Wurzeln“. Zu den Mitwirkenden zählen neben Lehrenden und Studierenden der Robert Schumann Hochschule auch renommierte Gäste.

Das Musikwissenschaftliche Institut lädt die Hochschule und die musikinteressierte Öffentlichkeit zu dieser Reihe herzlich ein. Ziel des besonderen Veranstaltungsformates ist es, Reflexion und ästhetische Erfahrung unmittelbar miteinander zu verbinden und den Dialog zwischen Wissenschaft und künstlerischer Praxis zu fördern. Der Semesterschwerpunkt „Hungarian Roots“ wird darüber hinaus auch in einigen Lehrveranstaltungen des Instituts aufgegriffen.

 

Die Veranstaltungen

Lecture Concert I: Dienstag, 5.5., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Prof. Dr. Ulrich Mosch (Genf): Just playing?! – Was heißt es, die Musik von György Kurtág und Béla Bartók zu interpretieren?

Alexandra Fritzsch (Violine) und Alexander Kronbichler (Oboe) spielen Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 1 sowie Solowerke für Oboe und Englischhorn von György Kurtág

Das erste Lecture Concert führt in die Musik von György Kurtág und Béla Bartók ein und diskutiert anhand ihrer Kompositionen Grundfragen der musikalischen Interpretation. Mehr dazu erfahren Sie hier: Veranstaltungen -  Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Lecture Concert II: Dienstag, 19.5., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Dr. Wendelin Bitzan (Düsseldorf/Berlin): Budapest, Zagreb, Dresden: Dora Pejačević und ihr Klaviertrio C-Dur op. 29

Prof. Andrej Bielow (Violine), Klaudio Zoto (Violincello) und James Maddox (Klavier) spielen Dora Pejačevićs Klaviertrio C-Dur op. 29

Dora Pejačević gehört zu den faszinierendsten Komponistinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Ihr Klaviertrio op. 29 ermöglich, die Klang- und Ausdruckswelt der in Budapest geborenen Musikerin aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen.

Lecture Concert III: Dienstag, 7.7., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Prof. Dr. Tobias Bleek (Düsseldorf): Komponieren im Dialog mit der Musikgeschichte – Eine Hommage an György Kurtág und sein Streichquartett „Officium breve“ op. 28

Das Absalon String Quartet spielt Kurtágs Officium breve in memoraim Andreӕ Szervánszky sowie Auszüge aus dem V. Streichquartett von Béla Bartók

Im Zentrum des dritten Lecture Concerts steht György Kurtágs Streichquartett Officium breve op. 28 – ein ideales Werk, um den reichen musikalischen Kosmos des ungarischen Komponisten kennenzulernen und zugleich auch in die spannungsreiche ungarische (Musik)Geschichte des 20. Jahrhunderts einzutauchen.

Lecture Concert IV: Dienstag, 14.7., 19.30 Uhr, Kammermusiksaal

Kyra Steckeweh (Dresden): „Von Traumglück und verweinter Lust“. Das Liedschaffen der Komponistinnen Dora Pejačević und Irma von Halácsy

Studierende präsentieren Lieder von Dora Pejaćevič und Irma von Halácsy

Im letzten Lecture Concert stellt die Pianistin Kyra Steckeweh das außergewöhnliche Liedschaffen der Komponistinnen Dora Pejaćevič (1885–1923) und Irma von Halácsy (1880–1953) vor.

 

21.01.2026

Vortrag über Holocaust-Gedenken

Alexander Estis

Der deutsch-russisch-jüdische Schriftsteller Alexander Estis hält einen Vortrag über “Herausforderungen an ein Holocaust-Gedenken für Literatur und Künste in der Gegenwart” im Musikwissenschaftlichen Institut.

Zum Abschluss des Seminars “Komponieren nach Auschwitz: Erinnern, Gedenken, Verarbeiten” von Dr. Simon Kannenberg hält der deutsch-russisch-jüdische Schriftsteller Alexander Estis einen Vortrag über “Herausforderungen an ein Holocaust-Gedenken für Literatur und Künste in der Gegenwart”. Der in der Schweiz lebende Schriftsteller Estis arbeitet vor allem in literarischen Kleinformen; neben prosaischen, lyrischen und szenischen Minitaturen verfasst er auch Kolumnen und Essays für Zeitungen. Besonderes Kennzeichen seiner Arbeit ist die Verschmelzung von Satire und Ernst, von Essayistik und Belletristik, von prosaischer und metrischer Form sowie von Wort und Bild. 

2025 war Alexander Estis Stadtschreiber von Dresden. In dieser Funktion hielt er eine bundesweit beachtete Rede zum Gedenktag des 9. Novembers an der Stelle, wo bis 1938 die Dresdner Synagoge stand.

Termin: Donnerstag, 12.02.2025, 15 Uhr c.t., Raum: e_1.17/18 im Musikwissenschaftlichen Institut

Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich.

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
Fon: +49.211.49 18 -0 www.rsh-duesseldorf.de