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Phillip Schulze
Dozent für Akustische Kunst und Mediale Zeitformen

phillip.schulze(at)rsh-duesseldorf.de
www.phillipschulze.com


Phillip Schulze, Jahrgang 1979, ist ein deutscher Komponist, Performer und Medienkünstler.

Er studierte von 2000 bis 2006 Medienkunst und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe im ZKM, unter anderem bei Anna Jermolaewa, Paul Modler, Michael Saup, und Penelope Werli. Gefolgt von einem Master-Studium der Komposition an der Wesleyan Universität (USA) bei Anthony Braxton, Ron Kuivila, und Alvin Lucier von 2006 bis 2008.

Nach dem Studium lebte Schulze als freier Künstler in New York City, bevor er 2008 bis 2009 als Wissenschaftler in dem Bereich der Interaktiven Kunst an der School of Art, Design and Media in Singapur beschäftigt war. 2010 erhielten Louis-Philippe Demers, Armin Purkrabek und Phillip Schulze ein Honorary Mention auf der Prix Ars Electronica für die interaktive AV-Architektur The Prayers Drum. Mit der Performance The Tiller Girls bestehend aus 32 autonomen tanzenden Robotern, Live Video, Licht und Musik, traten sie mehrere Jahre an verschiedenen Orten weltweit auf.

Seit 2006 gibt Schulze Vorlesungen und Workshops an verschiedenen akademischen Institutionen, wie z.B. an der University Alabama (USA), der Leeds University (UK), und der Bauhaus Universität Weimar. Von 2011 bis 2012 war Schulze als Vertretungsprofessor und Leiter für den Studiengang Musikinformatik am Institut Fuer Musik Und Medien (IMM) der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf beschäftigt. Seit 2012 gibt Schulze theoretische und praktische Seminare an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf am Institut für Medien und Kulturwissenschaften. 2016 leitete er zusammen mit der Architektin Marie-Céline Schäfer das Seminar Sound Semester / Klang und Architektur an der Kunstakademie Düsseldorf.

Sein Werk pendelt zwischen experimenteller Komposition und Elektronischer Musik, darunter Mehrkanal-Echtzeit-Computerprozesse, Klanginstallationen und Kompositionen für klassische Instrumente. Auf diese Weise schafft Schulze Schnittpunkte zwischen visueller und auditiver Erfahrung, durch die subtile Wechselbeziehungen entstehen – Teilnehmende, Technologien, Zeit- und Raummodalitäten werden im ästhetischen Prozess so miteinander in Kontakt gebracht, dass die tradierte Subjekt-Objekt-Kategorie sukzessiv von interaktiven Wahrnehmungs- und Handlungsmustern abgelöst wird. Im Kern besteht Schulzes Arbeit nicht nur in der Erforschung der Möglichkeit, die Instrumente und Technologien bieten, sondern in der Möglichkeit zu erforschen, welche Formen und Formate Musik selbst annehmen kann.

Schulzes Arbeiten wurden in Europa, Russland, Asien, Australien und Nord Amerika aufgeführt und installiert, unter anderem im IRCAM (FR), ZKM (D), Ludwig Forum Aachen (D), Kumho Museum of Art (KR), Kunstpalast & Kunsthalle Düsseldorf (D), Japan Media Art Festival (JP), Moers Festival (D), Diapason Gallery NYC (US), Herzeliya Museum (IL), Winzavod Moscow (RUS), Elektra Montreal (CA), Museum van Hedendaagse Kunst Antwerpen (BE), V2 Rotterdam (NL) & Pori Art Museum Finnland (FI).

Seit 2017 ist er als Dozent für Akustische Kunst und Mediale Zeitformen im Masterstudiengang Klang und Realität des Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf tätig.



Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
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