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April 2024

Donnerstag 18.0419.30 Uhr
Partika-Saal

Der Kaiser von Atlantis

Kurt Weill, Der Zar lässt sich photografieren (1928) und Viktor Ullmann, Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung (1943/1944)

Premiere: Ein Herrscher im Mittelpunkt: die Einakter von Kurt Weill und Viktor Ullmann verhandeln beide die Frage nach Macht und Machtmissbrauch, jeder allerdings vor einem Hintergrund, der unterschiedlicher nicht sein könnte.

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Freitag 19.0419.30 Uhr
Partika Saal

Klavierabend

Viktor Ullmann, Foto: Jiří Mělnický

Die drei letzten der insgesamt sieben Klaviersonaten von Viktor Ullmann entstanden in Theresienstadt. Nur durch Freunde, denen er die Kompositionen anvertraute, bevor er ins KZ Ausschwitz deportiert wurde, und die den Holocaust überlebten, ist die Trias heute zu hören. Der Klavierabend wird von Tobias Koch moderiert.

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Montag 22.0419.30 Uhr
Partika-Saal

Kammermusik

Archivbild

Anfang und Ende – wie eine große Klammer zeigt sich das Programm des Kammermusikabends. Erwin Schulhoff, Sprössling einer deutsch-jüdischen Familie aus Prag, erlangte internationalen Durchbruch mit seinen Fünf Stücken für Streichquartett Mitte der 1920er Jahre und markierte den Anfang seiner Komponistenkarriere. Zwanzig Jahre später schreibt Viktor Ullmann die Drei jiddischen Lieder und sein Streichquartett Nr. 3, inhaftiert in Theresienstadt kurz vor seinem Lebensende. Am Ende teilten die beiden Komponisten das gleiche Schicksal: Sie wurden in den Lagern der Nationalsozialisten ermordet. Das Konzert wird von Prof. Eckart Runge moderiert.

Mit Werken von Viktor Ullmann und Erwin Schulhoff

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Mittwoch 24.0419.30 Uhr
Partika-Saal

Liederabend

Archivbild

Ende der 20er Jahre im aufsteigenden Berlin als kulturellem Zentrum der Weimarer Republik, ist Kurt Weill eine schillernde Persönlichkeit der Kulturszene. Doch die Zeiten ändern sich schnell und Kurt Weill, Sohn eines jüdischen Kantors, entscheidet sich 1935 für die zu dem Zeitpunkt noch mögliche Emigration über Frankreich nach Amerika. Viktor Ullmann schuf bis zu seiner Deportation nach Theresienstadt zahlreiche Kompositionen, von denen allerdings viele nicht erhalten sind. Seine an diesem Abend zu hörenden Lieder sind allesamt in Theresienstadt entstanden. Der Liederabend wird von Prof. Hans Eijsackers moderiert.

Mit Werken von Viktor Ullmann, Kurt Weill und Ilse Weber

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Donnerstag 25.0419.30 Uhr
Partika-Saal

Gedenkkonzert

Zwischen Leben und Verzweiflung, immer den Tod vor Augen, so rangen die von den Nationalsozialisten verfolgten und inhaftierten Menschen in Theresienstadt. Unter ihnen viele Künstlerinnen und Künstler. Einer von ihnen war der Komponist Viktor Ullmann, der ab 1942 in Theresienstadt inhaftiert war und 1944 im Konzentrationslager Ausschwitz ermordet wurde. Anlässlich seines 80. Todestages und im Gedenken der unzähligen anderen Ermordeten widmet die Robert Schumann Hochschule ihm dieses Gedenkkonzert. Gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Düsseldorf lädt die Hochschule ein, nicht zu vergessen und ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander zu setzen.

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Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf

Fon: +49.211.49 18 -0 www.rsh-duesseldorf.de