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Music Career Days NRW 2026

Music Career Days NRW 2026 – Kompass für Deine Zukunft in einem Musikberuf!

28. bis 30. September 2026 · Robert Schumann Hochschule Düsseldorf

Wie willst du deine Zukunft in und mit Musik gestalten?
 

Bei den Music Career Center Days 2026 dreht sich drei Tage lang alles um das, was dich als Musiker*in heute und morgen stärkt – auf der Bühne, im Unterricht, in Projekten oder auf neuen beruflichen Wegen.

Eingeladen sind die Musik-Studierenden der ausrichtenden Hochschulen, die ihre künstlerische und berufliche Entwicklung bewusst gestalten möchten und zwar Studierende aller Genres, Hauptfächer und Studiengänge.

Dich erwarten spannende Vorträge, praxisnahe Seminare und inspirierende Workshops rund um Themen wie:

  • Identität & Selbstfürsorge – persönliche Berufsfindung, mentale Gesundheit und systematische Portfolioarbeit
  • Marketing & Digitales – Sichtbarkeit erreichen, Einnahmequellen erschließen, digitale und strategische Kompetenzen entwickeln
  • Berufsfelder & Perspektiven – Pädagogik, Vermittlung, Orchester etc.

Alle Angebote gestalten Lehrende aus den beteiligten Musikhochschulen, die mit Leidenschaft und Erfahrung für diese Themen brennen.

Neben inhaltlicher Tiefe ist eines besonders wichtig: Zeit und Raum für Austausch und Vernetzung.


Triff Lehrende und Mitstudierende aus allen Musikhochschulen NRWs – knüpfe Kontakte, teile Ideen und entdecke neue Möglichkeiten für deinen musikalischen Weg.

Save the Date: 28.–30. September 2026, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
 

Ein Muss für alle, die ihre Zukunft in der Musik aktiv gestalten wollen!

 

Die Anmeldung für Studierende der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf ist bis zum 01.06.26 über das Lehrveranstaltungsverzeichnis möglich. Dafür bitte unter diesem Link anmelden.

Die Anmeldung der Studierenden der anderen teilnehmenden Hochschulen ist bis zum 01.06.26 möglich. Dafür bitte die jeweiligen Kontakte anschreiben.

Wegen Creditierung von Leistungspunkten bitte an die eigene Hochschule wenden

 

Kontakt zu den ausführenden Hochschulen:

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf - Ansprechpartnerinnen: Dr.Barbara Volkwein und Saskia Worf

Musikhochschule Münster - Ansprechpartnerin: Barbara Plenge 

Hochschule für Musik und Tanz Köln - Ansprechpartnerin: Sabrina Kobler

Folkwang Universität der Künste Essen - Ansprechpartnerin: Stefanie Melters

Hochschule für Musik Detmold - Ansprechpartner: Stefan Simon und Frank Beyer

 

Die Themenfelder:

Identität & Selbstfürsorge
persönliche Berufsfindung, mentale Gesundheit und systematische Portfolioarbeit

Marketing & Digitales 
Sichtbarkeit erreichen, Einnahmequellen erschließen, digitale und strategische Kompetenzen entwickeln

Berufsfelder & Perspektiven
Pädagogik, Vermittlung, Orchester etc.

 

Das Programm:


Arbeitspsychologie der Musik: Zwischen traditionellen Kulturinstitutionen und neuen Karrierewegen
Dozent*in: Prof. Elisabeth Fürniss (Münster)

Inhalt: Wie viele sorgende Eltern sagen: “Warum willst Du überhaupt Musik studieren?" Nur um dann als Fahrendes Volk ein unsicheres Leben führen….nein, nein: Lern’ lieber was Richtiges”.

Tatsächlich kann man nirgendwo auf der Welt so gut und auskömmlich als Musiker*innen leben wie in Europa, besonders in Deutschland. Prof. Elisabeth Fürniss der Musikhochschule Münster zeigt, was hier wichtig ist, und welche teils überraschenden psychologischen und strategischen Skills nützlich sind.


Orchestermanagement, ein Beruf zwischen Kunst und Organisation

Dozent*in: Prof. Dr. Martin Lücke (Essen)

Inhalt: Wie funktioniert ein Orchester als Betrieb? Wer trifft welche Entscheidungen, und welche Berufsfelder entstehen im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Leitung, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit?

Dieser Workshop gibt einen praxisnahen Einblick in die Strukturen professioneller Orchester: von der Spielplangestaltung über Vertragsmanagement und Budgetverantwortung bis hin zu Fragen der Personalführung und Kommunikation. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Kompetenzen das Orchesterumfeld heute von Nachwuchskräften erwartet und wie der Einstieg gelingt. Der Workshop richtet sich an Studierende, die eine Tätigkeit im Orchesterbetrieb anstreben.


Musik & Code: Werkzeuge & Perspektiven digitalen Musizierens 
Dozent*in: Prof. Florian Hollerweger (Köln)
Inhalt: Florian Hollerweger, Professor für Digitale Innovation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, gibt einen Überblick über verschiedene digitale Musikpraktiken, die allesamt Code als kreatives, expressives Medium verwenden. Im ersten Teil des Workshops werden verschiedene musikalische Programmierumgebungen vorgestellt; in der zweiten Hälfte wird dann auf Basis der Präferenzen der Teilnehmer*innen eines dieser Werkzeuge praktisch vertieft. Gleichzeitig erörtern wir mögliche Berufswege und professionelle Spezialisierungen im Kontext digitaler Musiktechnologien, sowohl aus künstlerischer als auch musikpädagogischer Perspektive. Bitte nach Möglichkeit den eigenen Laptop (bevorzugt) bzw. das eigene Tablet mitbringen.


Konzertformate/Musikvermittlung/Crossover
Dozent*in: Dr. Barbara Volkwein (Düsseldorf)
Inhalt: Wer im klassischen Musik- und Konzertwesen arbeiten möchte, dem ist wohl geraten, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und für die Zukunft zu sichern. Im Sinne des Audience Developments ist es daher folgerichtig, Konzertformate zu entwickeln, die ein neues Publikum ansprechen. Es geht um Formate, die Menschen den Zugang zu klassischer, sinfonischer oder orchestraler Musik zu öffnen und den Gang in eine Konzerthaus zu erleichtern. Dies lässt sich u.a. erreichen durch partizipative, interdisziplinäre, genreübergreifende Konzertangebote. Der Workshop/Vortrag vermittelt, wie man solche auf den Weg bringt und welche Mittel der Musikvermittlung und Dramaturgie praktikabel sind


Find your way – Empowerment für Deine Berufsfindung 
Dozent*in: Stefan Simon (Detmold)
Inhalt: Eine Musikhochschule ist eine künstlerische, aber auch künstliche Welt. Sie nimmt Dich auf, schützt Dich, unterrichtet und fördert Dich, begleitet Dich beim Erwachsenwerden, überträgt aber auch ihre Denkmuster auf Dich. Sie eröffnet Wege in die Berufswelt, manchmal hält sie Dich aber auch zu lange fest.

In dieser Session möchte ich Euch zuerst kennen lernen, anschließend einen kurzen Impuls aus meinen langjährigen Erfahrungen als ‚Berufsberater‘ an der HfM Detmold heraus geben und schließlich vor allem mit Euch daran arbeiten, wie Ihr Eure Berufswege noch aktiver ansteuern und beschreiten könnt, oder auch, wie Ihr im Falle von möglicherweise aufkommenden Zweifeln zu veränderten beruflichen Zielvorstellungen finden könnt.


Arbeitsplatz Musikschule – Berufsfeld zwischen Ideal, Realität und Gestaltungsspielraum
Dozent*in: Prof. Dr. Kerstin Weuthen (Düsseldorf)
Inhalt: Die Musikschule ist einer der zentralen Arbeitsorte für Absolvent:innen der NRW-Musikhochschulen – und zugleich ein Berufsfeld im Wandel. Zwischen künstlerischem Anspruch, pädagogischer Verantwortung, institutionellen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Erwartungen entstehen Spannungsfelder, aber auch erhebliche Gestaltungsspielräume. Der Workshop eröffnet einen realistischen, differenzierten Blick auf den „Arbeitsplatz Musikschule“.


Von Digital Literacy zur digitalen Professionalität
Dozent*in: Tobias Rotsch (Münster)
Inhalt: Welche digitalen Kompetenzen brauchen angehende Musiker:innen und Musikpädagog:innen wirklich?

Der Vortrag setzt bei der gelebten Praxis von Studierenden und Lehrenden an und zeigt anhand konkreter Beispielen aus dem Musikstudium, wie sich Musiklernen im postdigitalen Zeitalter verändert. Dabei werden die Teilnehmenden interaktiv in den Vortrag einbezogen, aktuelle Kompetenzmodelle (DigCompEdu, Future Skills, AI Competency Framework) vorgestellt und der Begriff „Digital Literacy“ kritisch hinterfragt. Im Fokus: Wie digitale Technologien – inklusive Potenzialen von AI und Extended Reality – zum selbstverständlichen Bestandteil professioneller musikalischer Bildungsprozesse werden.


Wer bin ich und wer möchte ich als Künstler*in/Pädagog*in sein? - Portfolioarbeit als Weiterentwicklungsinstrument
Dozent*in: Prof. Isabelle Heiss (Münster)
Inhalt: Wer bin ich als Künstler*in und wie möchte ich sein? Welche Vorbilder prägen mich und wie möchte ich als Pädagog*in Vorbild sein?

In diesem Workshop geht es darum, Portfolioarbeit als Weiterentwicklungsinstrument kennenzulernen und Übungen zur Selbstreflexion durchzuführen: welche Prägungen beeinflussen mein Handeln? Welche Visionen und Werte treiben mich an?


Multiple Stream Income – Mit Musik Geld verdienen 

Dozent*in: Prof. Dr. Matthias Schröder (Detmold)
Inhalt: Multiple Stream Income – Mit Musik Geld verdienen

Wie sehen die Berufsperspektiven von Musikerinnen und Musikern nach dem Studium aus und wie viel verdienen Musikschaffende in Deutschland? Wer nicht im Orchester, Opernchor oder an einer Musikschule angestellt arbeitet, verdient seinen Lebensunterhalt meist über einen Mix aus freiberuflicher und nichtselbständiger Tätigkeit. Let’s talk about money!

 

Selbststeuerungskonzepte – Ansätze zur ganzheitlichen Leistungs-Förderung (im Kontext von Musikstudium)
Dozent*in: Christina Kühne (Essen)

Inhalt:
ZIEL: Erweiterung von Denk-, Handlungs- & Gestaltungsspielräumen; Förderung von Leistungsfähigkeit, Potentialentfaltung sowie psychisch-physischer Gesundheit, Flexibilität & Resilienz; Stärkung von Autonomie
TOPS:

Klärung von persönl. Frage- & Problemstellungen im Zusammenhang mit Lernanforderungen; Methoden zur Strukturierung von Lernprozessen; Erweiterung von Lernprozessen durch multisensorische Impulse; Methoden zur Spannungsregulation & effizienten Regeneration; Ressourcenschonenderes Üben & effizientere Vorbereitung herausfordernder Programme; Förderung von Ausdauer, Konzentration, Zielfokussierung sowie mentaler Stärke, Spielfreude; Präsenz & Performance

 


Gender- und Diversitätskompetenz in Musikberufen
Dozent*in: Prof.in Anna Theresa Roth (Detmold)

Inhalt: Welche Rolle spielen Gender und andere Differenzkategorien im Musikleben – auf der Bühne im Probenraum, im Unterricht oder im Kulturmanagement? In einem Impulsvortrag werden zentrale Konzepte rund um Gender und weitere Differenzdimensionen – z.B. Doing Gender und Implicite Bias – eingeführt und auf unterschiedliche musikbezogene Berufsfelder bezogen. Der anschließende Workshop bietet Raum für Austausch, Selbstreflexion und die Entwicklung von Perspektiven für einen bewussten und professionellen Umgang mit Diversität


Von Teilnahme zu Teilgabe -Filmpräsentation und interaktiver Vortrag
Dozent*in: Dr. Anna Becker (Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim

Inhalt: Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim öffnet sich hin zu mehr Mitwirkung – sowohl seitens des Orchesters, als auch seitens des Publikums. Aus dem „Teil – NEHMEN“ wird so ein „Teil – GEBEN“. Es entwickelt sich ein offenes Netzwerk mit zahlreichen Kooperationen, welches das Orchester auf die Titelseite der Dezemberausgabe 2025 der Fachzeitschrift „Das Orchester“ gebracht hat.

Die Entwicklung des Orchesters wird anhand eines 30-minütigen Filmes über die Spielzeit 2025/2026 nachvollzogen. Ausgehend davon wird die Spielzeit 2026/2027 und die programmatische Weiterentwicklung des Ensembles vorgestellt. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit zu Fragen/ Diskussion.

 

Was ist Elementare Musikpädagogik heute?“ – Zwischen künstlerischer Praxis und gesellschaftlicher Relevanz
Dozent*in: Prof. Sabine Anni Schmid (Düsseldorf)

Inhalt: Elementare Musikpädagogik ist längst mehr als „musikalische Früherziehung“. Sie ist ein zeitgemäßer, künstlerisch-pädagogischer Ansatz, der Musik, Bewegung und Sprache verbindet – partizipativ, kreativ und beziehungsorientiert. Der 60-minütige interaktive Vortrag setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich die Elementare Musikpädagogik vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen positioniert und weiterentwickelt hat. Im Fokus steht eine zeitgemäße Bestimmung ihres Profils zwischen künstlerischem Anspruch, pädagogischer Verantwortung und gesellschaftlicher Relevanz.

Im Zentrum steht die These, dass Elementare Musikpädagogik heute ein zukunftsweisendes Modell ästhetischer Bildung darstellt: Sie verbindet künstlerische Praxis, Improvisation und Interdisziplinarität mit Fragen von Teilhabe, Diversität und Gemeinschaft. Gerade in heterogenen Gruppen und institutionell veränderten Bildungslandschaften entfaltet sie ihre besondere Stärke.

Der interaktive Charakter des Vortrags ermöglicht es, Prinzipien der EMP nicht nur theoretisch zu reflektieren, sondern unmittelbar zu erleben. So wird deutlich, welches professionelle Kompetenzprofil Elementare Musikpädagog:innen in vielfältigen Berufsfeldern heute benötigen – und warum ihre Arbeit weit über traditionelle Unterrichtsformate hinausreicht.


Selbstfürsorge im Studium 
Dozent*in: Isa Matthes (Köln)
Inhalt: Wer die eigenen Bedürfnisse gut kennt und lernt, für sich selbst gut zu sorgen, hat (noch) bessere Möglichkeiten, das eigene Leben und Studium auf eine gesunde und zufriedene Art und Weise zu gestalten! Stress, Belastung, Unsicherheit oder Ratlosigkeit begleiten uns alle immer wieder. Umso mehr lohnt es sich, sich auf den Weg zu machen, eigene Ressourcen (noch mehr) zu nutzen und neuen Ideen Raum zu geben. In dieser offenen Runde mit Isa Matthes (Psychologin) wird es um erste Impulse rund um das Thema Selbstfürsorge gehen.


„Be your own brand – Sichtbarkeit und Sociald Media für Musiker*innen“
Dozent*in: Saskia Worf (Düsseldorf)
Inhalt: Wie werde ich als Künstler:in sichtbar – und warum ist das heute so wichtig? In diesem Workshop dreht sich alles um die Grundlagen von Sichtbarkeit und Marketing in der Musikwelt. Ob Solo-Künstler:in, Ensemblemitglied oder Musikpädagog:in – Social Media, Netzwerken und gezielte Öffentlichkeitsarbeit sind entscheidende Werkzeuge für eine erfolgreiche Karriere. Gemeinsam entdecken wir, wie man die eigene Künstlerpersönlichkeit als Marke entwickelt, welche Plattformen und Tools sich für welche Ziele eignen und wie man seine Musik oder Dienstleistungen authentisch und professionell vermarktet


Konzertgestaltung/ künstlerische Profilbildung
Dozent*in: Toni Ming Geiger (Köln)

Inhalt: "Das Konzert mit all seinen Bestandteilen ist Teil der Interpretation“, stellte der Konzertwissenschaftler Prof. Dr. Martin Tröndle fest. In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Konzertgestaltung. Dadurch weiten wir den Blick über die Leistung am Instrument hinaus – hin zu einem ganzheitlichen Konzerterlebnis. Welchen Einfluss können wir auf die Wahrnehmung unserer Musik nehmen? Welche Werkzeuge haben wir, um unser künstlerisches Profil zum Ausdruck zu bringen und weiterzuentwickeln? Wie machen wir unsere Konzerte persönlicher und unverwechselbarer?

Neben den Workshops gibt es aus Panels und Impulsvorträge, sowie einen Netzwerkabend mit den wichtigsten Verbänden der Musikbranche.

Panel: Der Blick auf mich als Künstler*in 

Infos folgen

Panel: „Was mit Musik machen?“ 

Musik- und Kulturschaffende bestreiten ihren Lebensunterhalt längst nicht mehr mit nur einem Job. Das Panel gibt einen Überblick über Berufsfelder, Kulturinstitutionen und Aufgaben in Musik- und Konzertwesen, bietet die Möglichkeit zur Reflexion individueller Konzepte. Die Beteiligten sprechen über Karrieremöglichkeiten, berufliche Wege und How-to-navigate-the-musicbusiness.

Impulsvorträge von FREO e.V. und dem Netzwerk Junge Ohren 

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf Fischerstraße 110, 40476 Düsseldorf
Fon: +49.211.49 18 -0 www.rsh-duesseldorf.de