Hochschulübergreifende Studie zu Erscheinungsformen und Prävention von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen
Worum geht es?
Erfahrungsberichte zeigen: Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Diskriminierung kommen an allen Hochschulen vor. Einige Studien deuten darauf hin, dass es an Musikhochschulen außerdem spezifische Risikofaktoren gibt.
Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) hat daher im Jahr 2025 beschlossen, eine hochschulübergreifende Studie zu Erscheinungsformen von Machtmissbrauch an den deutschen Musikhochschulen durchführen zu lassen. Die Studie soll Klarheit schaffen: Welchen Umfang haben Machtmissbrauch, sexualisierte Gewalt und Diskriminierung an den RKM-Hochschulen? Welche spezifischen Risikofaktoren gibt es an Musikhochschulen? Wo greifen die bisherigen Maßnahmen der Hochschulen und wo müssen andere Wege gefunden werden? Diese Fragen erforscht das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München im Auftrag der RKM in einer unabhängigen Studie.
Die Robert Schumann Hochschule beteiligt sich an dieser Studie.
Wer führt die Studie durch?
Die Studie wird durch das externe und unabhängige Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in München (https://www.ipp-muenchen.de/) durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert. Sie besteht aus einer bundesweiten Onlinebefragung aller Studierenden und Lehrenden an den teilnehmenden 22 Musikhochschulen sowie aus qualitativen Fallstudien.
Wie kann ich mitmachen?
Alle Studierenden (ohne Jungstudierende) und Lehrenden der Robert Schumann Hochschule sind zur Teilnahme eingeladen. Sie erhalten Ihre persönlichen Zugangsdaten zur Onlinebefragung am 4. Mai 2026 per E-Mail an Ihre RSH-Mailadresse. Die Einladungsmail wird von der Adresse ipp-befragung(at)rsh-duesseldorf.de versendet. Bis zum 31. Mai 2026 haben Sie die Möglichkeit, die Onlinebefragung auszufüllen.
Hinweis: Falls Sie eingeschriebene*r Student*in sind und zusätzlich an der RSH lehren (z.B. als Lehrbeauftragte*r) erhalten Sie gegebenenfalls mehrere Einladungen. Sie können dann für jede Ihrer “Rollen” teilnehmen.
Ist die Teilnahme anonym?
Die Onlinebefragung ist absolut anonym. Aufgrund der Trennung des Einladungsversands (durch die RSH) und der inhaltlichen Auswertung der Befragung (durch das IPP München) ist sicher gewährleistet, dass weder das IPP München noch wir als RSH Ihre Antworten mit Ihrer Person verbinden können. Rückschlüsse auf Ihre Person sind damit ausgeschlossen. Das Verfahren wurde mit der Datenschutzbeauftragten der NRW-Musikhochschulen abgestimmt.
Was passiert mit den Daten?
Im Juni 2026 wird das IPP München eine Grundauswertung der Daten über alle Hochschulen erstellen. Dann folgt eine vertiefte Auswertung. Zu Beginn des Wintersemesters 2026/27 stellt das IPP der RSH eine hochschulspezifische Auswertung der aggregierten und anonymisierten Daten zur Verfügung.
Muss ich an der Befragung teilnehmen?
Ihre Teilnahme an der Onlinebefragung ist freiwillig und eine Nichtteilnahme bringt keinerlei Nachteile mit sich.
Die Ergebnisse werden jedoch umso aussagekräftiger, je mehr Studierende und Lehrende an der Befragung teilnehmen. Deshalb bitten wir Sie herzlichst, an der Befragung teilzunehmen und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für eine Teilnahme bei Ihren Kolleg*innen/Kommiliton*innen zu werben.
Das Thema der Befragung belastet mich. Was kann ich tun?
Sollten Sie sich durch die Befragung emotional belastet fühlen, können Sie die Teilnahme jederzeit ohne Nachteile abbrechen. Sollten Sie sich Unterstützung im Umgang mit eigenen Erfahrungen mit Machtmissbrauch wünschen, können sich alle Studierenden der RSH vertraulich an unsere internen Ansprechpersonen bei Verdacht auf Machtmissbrauch wenden.
An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?
Wenn Sie Fragen zur Einladung oder Probleme mit Ihren per E-Mail erhaltenen Zugangsdaten haben, wenden Sie sich bitte unter ipp-befragung(at)rsh-duesseldorf.de an die Stabsstelle für Hochschul- und Lehrentwicklung, die die Organisation der Befragung an der RSH betreut.
Wenn Sie inhaltliche Fragen zur Studie haben, sprechen Sie bitte direkt das IPP München an. Ansprechpartnerinnen für die Studie sind Charlotte Müller, Helga Dill und Kathrin Weinhandl, die Sie unter rkm(at)ipp-muenchen.de oder 089-54359770 erreichen.
Fon: +49.211.49 18 -0 www.rsh-duesseldorf.de
