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Le nozze di Figaro

Donnerstag,
16. April 2026
19:00 Uhr
Partika-Saal
Foto: Susanne Diesner

Der Kartenvorverkauf ist gestartet! 

Ein rasantes Spiel um Liebe, List und musikalischen Witz: im Haus des Grafen Almaviva kreist alles um die geplante Hochzeit seiner Diener Figaro und Susanna. Schnell wird deutlich, dass dem eigentlich freudigen Ereignis ein dichtes Geflecht aus Begehrlichkeiten, Eifersüchteleien und Intrigen entgegensteht. Um dieses Geflecht zu entwirren, werden Listen ersonnen, heimliche Briefe zugesteckt, Identitäten vertauscht und Standesgrenzen verschoben. Immer überraschendere Wendungen treiben die allgemeine Verwirrung auf die Spitze, bis sich am Ende alles in einem fulminanten Showdown in Wohlgefallen auflöst.

Weitere Termine:

18. April 2026, 19:00 Uhr

19. April 2026, 18:00 Uhr

21. April 2026, 19:00 Uhr

22. April 2026, 19:00 Uhr

Karten im Vorverkauf bei Eventim!

Programmheft als pdf

Diese Inszenierung rückt die theatrale Mechanik der Komödie in den Mittelpunkt. Die Szenerie wird als hochsensibles Gefüge aus Rhythmus, Reaktion und körperlicher Wachheit erzählt: Situationen kippen in Sekunden, Beziehungen verändern ihre Temperatur, Wahrheiten werden ausprobiert, verworfen und neu behauptet. Die Figuren handeln weniger nach großen Prinzipien als nach dem, was im Moment unwiderstehlich wirkt: ein Blick, ein Verdacht, eine Gelegenheit. Komik entsteht dabei nicht als harmloser Spaß, sondern als präzise gebaute Kette von Begegnungen, in der jede kleine Verschiebung Folgen hat.

Große Gefühle und Zwischentöne

Mozart vertont die turbulente Sozialsatire mit einer Musik, die die Komplexitäten der auftretenden Charaktere mit außergewöhnlicher psychologischer Subtilität ausleuchtet. Hier geht es nicht nur um ganz große Gefühle, sondern gerade auch um die Zwischentöne: Mozarts Musik zeichnet keine schablonenhaft agierenden Figurentypen, vielmehr menschliche Individuen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Gerade dadurch gelingt ein musikhistorisch beispielloses Werk, das unter der Oberfläche amouröser Verstrickungen zugleich das Wagnis unternimmt, soziale Hierarchien infrage zu stellen.

Regisseur Esteban Muñoz Herrera setzt auf eine theatrale Ästhetik, die nicht ‚aktualisiert‘, sondern sichtbar macht, wie sich Macht, Begehren und Abhängigkeit im Spiel organisieren.

Opernklasse und Sinfonieorchester der Robert Schumann Hochschule 

  • Prof. Thomas Gabrisch, Künstlerische Leitung 
  • Esteban Muñoz Herrera, Regie 
  • Katrin Lehmacher, Kostüme und Bühne 
  • Prof. Hanna Werth, Intimitätskoordination
     

Karten

20 Euro/10 Euro ermäßigt, zzgl. Servicegebühren, im VVK bei Eventim
25 Euro/15 Euro ermäßigt, an der Abendkasse



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