Musik schriftlich so festzuhalten, wie sie intendiert ist, bleibt eine Schwierigkeit, die sich nicht wirklich überwinden lässt. Das Nicht-Notierte, aber Mit-Gemeinte ist häufig so wichtig wie das Notierte selbst. Für Musiker und Musikerinnen stellt dies eine Herausforderung dar, der nicht durch das Partiturstudium allein zu begegnen ist. Anhand von Beispielen aus der Feder von György Kurtág und einem Exkurs zu Bartók als Interpret eigener Werke wird der Vortrag grundsätzlichen Fragen der Realisierung ihrer Musik nachgehen.
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Hungarian Roots - Lecture Concert I
5. Mai 2026

Prof. Dr. Ulrich Mosch (Genf): Just playing?! – Was heißt es, die Musik von György Kurtág und Béla Bartók zu interpretieren?
Alexandra Fritzsch (Violine) und Alexander Kronbichler (Oboe) spielen Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 1 sowie Solowerke für Oboe und Englischhorn von György Kurtág.
Vor wenigen Wochen feierte György Kurtág in Budapest seinen 100. Geburtstag. Das erste Lecture-Konzert der Reihe „Hungarian Roots“ widmet sich diesem bedeutenden ungarischen Komponisten und einflussreichen Kammermusiklehrer und richtet den Blick zugleich auch auf Béla Bartók. An ausgewählten Werken, die auch erklingen, diskutiert der Genfer Musikwissenschaftler Ulrich Mosch Fragen der Interpretation und schlägt eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Reflexion und musikalischer Praxis.
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