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Hungarian Roots - Lecture Concert I

Dienstag,
5. Mai 2026
19:30 Uhr
Kammermusiksaal
Foto: iStockphoto

Am 19. Februar 2026 feierte György Kurtág in Budapest seinen 100. Geburtstag. Das bewegte Leben und die assoziationsgeladene Musik des ungarischen Komponisten laden dazu ein, den Blick auf einen Kulturraum zu richten, in dem es nach wie vor viel zu entdecken gibt. 

Die Reihe „Hungarian Roots“ widmet sich in vier Lecture Concerts Béla Bartók, Irma von Halácsy, György Kurtág und Dora Pejaćevič. Vorgestellt und aufgeführt werden dabei bekannte und unbekannte Kompositionen, in Ungarn entstandene Musik und Werke mit „ungarischen Wurzeln“. Zu den Mitwirkenden zählen neben Lehrenden und Studierenden der Robert Schumann Hochschule auch renommierte Gäste. 

Das Musikwissenschaftliche Institut lädt die Hochschule und die musikinteressierte Öffentlichkeit zu dieser Reihe herzlich ein. Ziel des besonderen Veranstaltungsformates ist es, Reflexion und ästhetische Erfahrung unmittelbar miteinander zu verbinden und den Dialog zwischen Wissenschaft und künstlerischer Praxis zu fördern.

Prof. Dr. Ulrich Mosch (Genf): Just playing?! – Was heißt es, die Musik von György Kurtág und Béla Bartók zu interpretieren?

Alexandra Fritzsch (Violine) und Alexander Kronbichler (Oboe) spielen Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 1 sowie Solowerke für Oboe und Englischhorn von György Kurtág.

Vor wenigen Wochen feierte György Kurtág in Budapest seinen 100. Geburtstag. Das erste Lecture-Konzert der Reihe „Hungarian Roots“ widmet sich diesem bedeutenden ungarischen Komponisten und einflussreichen Kammermusiklehrer und richtet den Blick zugleich auch auf Béla Bartók. An ausgewählten Werken, die auch erklingen, diskutiert der Genfer Musikwissenschaftler Ulrich Mosch Fragen der Interpretation und schlägt eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Reflexion und musikalischer Praxis.

Musik schriftlich so festzuhalten, wie sie intendiert ist, bleibt eine Schwierigkeit, die sich nicht wirklich überwinden lässt. Das Nicht-Notierte, aber Mit-Gemeinte ist häufig so wichtig wie das Notierte selbst. Für Musiker und Musikerinnen stellt dies eine Herausforderung dar, der nicht durch das Partiturstudium allein zu begegnen ist. Anhand von Beispielen aus der Feder von György Kurtág und einem Exkurs zu Bartók als Interpret eigener Werke wird der Vortrag grundsätzlichen Fragen der Realisierung ihrer Musik nachgehen.

 

Weitere Lecture Concerts aus der Reihe Hungarian Roots:

19. Mai - Lecture Concert II: Dr. Wendelin Bitzan (Düsseldorf/Berlin): Budapest, Zagreb, Dresden: Dora Pejačević und ihr Klaviertrio C-Dur op. 29

7. Juli - Lecture Concert III: Prof. Dr. Tobias Bleek (Düsseldorf): Komponieren im Dialog mit der Musikgeschichte – Eine Hommage an György Kurtág und sein Streichquartett „Officium breve“ op. 28

14. Juli - Lecture Concert IV: Kyra Steckeweh (Dresden): „Von Traumglück und verweinter Lust“. Das Liedschaffen der Komponistinnen Dora Pejačević und Irma von Halácsy

 



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