Wie kaum ein anderer Komponist versteht es György Kurtág, mit wenigen Tönen eine ganze Welt zu erschaffen. Viele seiner Stücke entfalten auf engstem Raum eine verblüffende Ausdruckskraft und stehen zugleich in vielfältiger Verbindung zur Musikgeschichte. Im dritten Lecture Concert der Reihe Hungarian Roots erkunden Tobias Bleek und das Absalon Quartet anhand des Streichquartetts Officium breve op. 28 den reichen musikalischen Kosmos des ungarischen Komponisten. Dabei geht es auch um die spannungsreiche ungarische (Musik)Geschichte zur Zeit des Eisernen Vorhangs, die das autobiographisch geprägte Werk thematisiert.
Weiteres Lecture Concert aus der Reihe Hungarian Roots:
