Roger Fry benutzte 1912 erstmals den Begriff Visual Music in einem Text über die Arbeit des Malers, Grafikers und Theoretikers Wassily Kandinsky. Kandinsky war Synästhetiker, d.h. er sah beim Hören gleichzeitig – vor seinem inneren Auge – Farben und Formen. Seit 2009 bietet das Institut für Musik und Medien (IMM) der Robert Schumann Hochschule Visual Music als Studienschwerpunkt an. An der renommierten Düsseldorfer Musikhochschule lernen die Studierenden ihre eigenen Kompositionen vom Konzept bis zur Umsetzung zu visualisieren. Dabei stehen ihnen alle Genres offen – vom analogen Experimentalfilm bis zur generativen, raumgreifenden Medieninstallation.
Die Arbeiten von Alina Goering, Jan Peter Grimm, Mattis Grünberg, Robert Hilgemann, Debora Kim, Carlos Kliem, Emma Kreke und Laura Schulte Sasse entstanden 2026/27 unter der Betreuung von Prof. Dr. Heike Sperling, Marcus Schmickler, Leon Monschauer und Jan Höhe.
Veranstaltungsort: Filmwerkstatt Düsseldorf, Birkenstraße 47 (Hofgebäude), 40233 Düsseldorf
